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Interview: „Das Zwei-Grad-Ziel ist ein rein politisches Konstrukt“

Von Von Leonard Goebel in Umwelt — 04.12.15

Bei den UN-Klimaverhandlungen steht unter anderem zur Debatte, ob eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad ausreicht, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Mojib Latif, Leiter des Forschungsbereichs Klimadynamik am Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung, sieht selbst bei Einhaltung der Obergrenze große Gefahren für die Umwelt. Vom großen Gipfel in Paris erwartet der Forscher gar nichts.

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UN-Klimakonferenz: Wie der Klimawandel unsere Gesundheit gefährdet

Von Von Tobias Finger in Umwelt — 03.12.15

Neben dem Schwund von Lebensraum, Umweltkatastrophen und anderen Konsequenzen haben Klimawandel und Umweltverschmutzung auch ganz direkte Folgen für unsere Gesundheit. Deshalb warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechtzeitig zum Beginn des Klimagipfels in Paris (COP21) vor den Gefahren für Leib und Leben und mahnt die Staaten, mehr für die öffentliche Gesundheit zu unternehmen – durch ein starkes Klimaabkommen.

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RWE teilt sich auf: Hinterherhinken statt vorweggehen

Von Von Claudia Kemfert in Unternehmen — 02.12.15

Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Hertie School of Governance in Berlin. Nun also auch RWE. Nach Eon plant nun auch der Essener Energiekonzern einen radikalen Schnitt, will sich den Herausforderungen der Energiewende stellen und in erneuerbare Energien investieren. Die Börsen jubeln. RWE wird von den Märkten endlich wieder besser bewertet. Aber Vorsicht, wenn sich da mal nicht jemand verspekuliert!

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Klimaschutz in Südamerika: “Die Erwartungen an den Westen sind hoch”

Von Von Nora Marie Zaremba in Allgemein — 02.12.15

In kaum einer anderen Region finden sich so unterschiedliche Ansätze zum Thema Klimaschutz wie in Südamerika: Mexiko und Brasilien sind reich an fossilen Brennstoffen. Costa Rica und Uruguay wiederum steuern eine ambitionierte 100-Prozent saubere Energieversorgung an. Aus der peruanischen Hauptstadt Lima leitet Dr. Christian Hübner das Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Lateinamerika für die Konrad-Adenauer-Stiftung. Derzeit beobachtet er in Paris die Klimaschutzverhandlungen. Im Interview spricht er über die Erwartungen Südamerikas an die westlichen Industriestaaten, den Einfluss des Ölpreis auf die Klimapolitik der Region und darüber, wie die Länder diese ganz unterschiedlich umsetzen.

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Strom aus Ballons: Energie für Katastrophen-Gebiete

Von Von Sabrina Keßler in Innovationen — 02.12.15

Naturkatastrophen sind oft unvorhersehbar. Nicht selten enden sie in Tragödien, in denen Menschen von der Außenwelt abgeschnitten sind und nicht einmal Strom haben, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Diesel-Generatoren sind in diesen Fällen oft eine dankbare Hilfe, schädigen aber die Natur. Wie also den Menschen helfen und trotzdem die Natur vor noch mehr Schaden bewahren? Dieser Frage haben sich drei Studenten des Kunstzentrums Le Laboratoire in Paris angenommen. Zusammen mit Forschern des Institut de Recherche et Développement sur l’Énergie Photovoltaïque (IRDEP) haben sie eine Möglichkeit gefunden, zuverlässig Strom in abgelegenen Orten oder Katastrophengebieten zu generieren. Ihre Methode: Ein photovoltaischer Strom-Ballon.

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Klima-Vorbilder: Wie Vancouver, Schweden und Niederösterreich

Von Von Sabrina Keßler in Städte — 01.12.15

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den die Politiker auf dem Pariser Klima-Gipfel dieser Tage antreten. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass die Menschheit ein Atmosphären-Problem hat, doch geschehen ist bislang nur wenig. „Paris“, sagt der renommierte US-Klimaforscher Michael Mann, „ist wahrscheinlich die letzte Chance, die nötigen Emissionsreduzierungen noch auf den Weg zu bringen.“ Ein ehrgeiziges Ziel, das für viele unerreichbar scheint.

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Winterresevere: Betreiber schalten wegen Windenergie-Peaks Ural

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 01.12.15

Fast dreimal so viel Strom wie alle deutschen Kernkraftwerke zusammen erzeugten die Windenergie-Anlagen in den vergangenen stürmischen Tagen – und doch mussten die Netzbetreiber, die dafür sorgen, dass deutschlandweit stets genügend Strom zur Verfügung steht, die so genannte Winterreserve angreifen. Das sind meist Uraltkraftwerke, die mit Kohle, Öl und Gas befeuert werden. Bis zu 2200 Megawatt, fast ein Drittel der Gesamtleistung, die im Notfall mobilisiert werden kann, mussten die Netzbetreiber in Anspruch nehmen. Dabei handelte es sich ausschließlich um Anlagen im Süden des Landes. Gleichzeitig mussten Kohlekraftwerke im Norden abgeschaltet oder gedrosselt werden.

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UN-Klimakonferenz: Warum Paris bereits jetzt ein (Teil-)Erfolg ist

Von Von Lothar Kuhn in Umwelt — 30.11.15

Sie gilt als das wichtigste Vertragstreffen der vergangenen 20 Jahre: die gerade gestartete UN-Klimakonferenz in Paris. Wieso das so ist und welche Fortschritte im Kampf gegen die Erderwärmung das Schaulaufen der Staats- und Regierungschef bringen kann, erklärt Nachhaltigkeits-Experte Daniel Schmitz-Remberg im Video-Interview.

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Klimawandel extrem: Der Oktober 2015 bricht alle Rekorde

Von Von Sabrina Keßler in Umwelt — 30.11.15

Es ist ein trauriger Höhepunkt, den der Oktober dieses Jahr auf den Thermometern erzielte: Wie Daten der Raumfahrtorganisation NASA belegen, war der Oktober 2015 der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1880. Vor allem in weiten Teilen des Pazifiks, im Indischen Ozean, in großen Teilen Nordamerikas, Teilen Asiens, dem Großteil Europas sowie in Australien, Afrika und dem Mittleren Osten sei die Milde besonders spürbar gewesen, sagt die Japanische Meteorologische Agentur (JMA).

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Mit Hilfe der Cloud: Wie Energiehändler dezentrale Speicher nutzen

Von Von Angela Schmid in Energie — 26.11.15

Den privaten Stromspeicher nicht nur für Energie aus der Photovoltaik-Anlage nutzen, sondern gleichzeitig damit Geld verdienen? Noch ist das Zukunftsmusik. Doch mit Hilfe von Cloud Computing könnte diese Vision Realität werden.

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Induktives Laden: Wenn die Straße das Elektroauto mit Strom versorgt

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 25.11.15

Parken und Laden – so einfach könnte das Elektroauto künftig mit Strom versorgt werden. Und das ganz ohne Ladesäule. Möglich wird dies durch das sogenannte induktive Laden.

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Raus aus der Kohle: Investoren verabschieden sich von fossilen E

Von Von Lisa Hegemann in Geld — 24.11.15

Klimaschutz hängt nicht nur mit dem Kohlendioxidausstoß zusammen, sondern auch mit Geld. Je mehr Kohle in fossile Energieträger fließt, je stärker Investoren also die Verbrennung von Kohle und Öl unterstützen, desto lukrativer ist deren Abbau und Verwendung. Und desto weniger lohnt sich der Klimaschutz.

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Kostenersparnis: Forscher entwickeln Alternative zur Lithium-Ionen

Von Von Felix Ehrenfried in Innovationen — 23.11.15

Auch wenn das Vorzeigeunternehmen der Elektroauto-Industrie, Tesla, mit einer riesigen Fabrik für Batterien die Kosten der mobilen Energiespeicher drastisch reduzieren will, gehören diese immer noch zu den teuersten Komponenten eines Elektroautos.

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Drahtesel statt Auto: Radfahren könnte 24 Billionen Dollar bis 2050

Von Von Lisa Hegemann in Mobilität — 23.11.15

Radfahren ist nicht nur für die Gesundheit gut, sondern auch für die Umwelt. Wenn wir das Fahrrad statt das Auto zur Arbeit nehmen, reduzieren wir Kohlendioxid-Emissionen und auch die Belastung für die Städte.

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Hybrid-Lkw: Umweltministerium plant Autobahn mit Oberleitung bis 2017

Von Von Wolfgang Kempkens in Mobilität — 19.11.15

Auf der Schiene hat sich der elektrische Antrieb durchgesetzt: In der Oberleitung fließt Strom, der über einen sogenannten Stromabnehmer auf die Bahn übertragen wird. Dieses Modell soll nun auch als Vorbild für die Straße dienen: Der Bund will ein Autobahn-Teilstück mit Oberleitungen ausstatten.

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Eco Drive: Entschlackter Hybrid setzt auf leichte Akkus

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 18.11.15

Auf den ersten Blick klingt alles nach der Technologie, die in einem ausgewachsenen Hybrid-Auto steckt: Start-Stopp-System, Bremsenergie-Rückgewinnung und Segel-Funktion – so nennt man es, wenn der Elektromotor kurzzeitig den Verbrenner ablöst. Doch das Hybridsystem 48 Volt Eco Drive des Autozulieferes Continental ist kein großer Vollhybrid, sondern ein sogenannter Mild Hybrid. Es gilt das Prinzip Entschlackung: Vieles, was Vollhybride ausmacht, musste abspecken, um Platz an Bord des Eco Drive zu finden.

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HeLi-on: Das Solar-Ladegerät zum Ausrollen

Von Von Sabrina Keßler in Innovationen — 17.11.15

Ob in Rucksäcken eingebaut, als Panel für unterwegs oder als Steckdose getarnt: Solarmodule, mit denen man elektronische Geräte unterwegs aufladen kann, gibt es viele. Eine der kleinsten Varianten wird nun auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter beworben: Eine bunte Plastikrolle mit ausziehbaren Solarzellen.

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Grüne Schifffahrt: Weltweit erste Methanol-Fähre fährt in der Ostsee Grüne Schifffahrt: Weltweit erste Methanol-Fähre fährt in der Ostsee

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 16.11.15

Die Reedereien sind unter Zugzwang: Seit Anfang des Jahres gelten für den gesamten Schiffsverkehr in der Nord- und Ostsee die Umweltauflagen der Internationalen Schifffahrts-Organisation. In den sogenannten Emission Control Areas müssen die Schiffsbauer den Schwefelanteil in den Treibstoff-Abgasen von derzeit einem auf 0,1 Prozent senken.

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Energie: Engländer bauen größte schwimmende Solaranlage Europas

Von Von Tobias Finger in Energie — 13.11.15

Solaranlagen auf Dächern oder freien Flächen neben der Autobahn sind bekannte Anblicke in Europa. Solaranlagen können aber auch auf Wasser gebaut werden: In England begann jetzt der Bau des größten schwimmenden Solarkraftwerks.

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UN-Studie: Klimawandel könnte zum Wachstumsmotor werden

Von Von Lisa Hegemann in Umwelt — 12.11.15

Auf der Klimakonferenz in Paris wird es am Ende nicht nur darum gehen, wie wir die Erderwärmung stoppen. Auch für die Industrie wird die Entscheidung der Politiker eine deutliche Auswirkung haben. Das zeigt eine aktuelle Studie der UN-Organisation Global Compact und der Beratung Accenture.

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Energiespeicher: Steag entwickelt größte deutsche Batterie-Anlage

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 11.11.15

Mit dem Abschalten eines jeden Kohle- und Kernkraftwerks wird der Bedarf an Speicherbatterien größer. Denn diese sind in der Lage, ohne Zutun des Menschen Schwankungen im Netz auszugleichen.

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Mit Solarantrieb: Italienisches Start-up entwickelt recycelbaren

Von Von Felix Ehrenfried in Innovationen — 10.11.15

Während auf den Straßen der Bundesrepublik die Popularität von Elektroautos nur gemächlich steigt, tüfteln Universitäten und Start-ups weltweit bereits an der Verbesserung der Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb, die bisher an der Steckdose aufgeladen werden. Dementsprechend entwickeln Unis und Unternehmen Autos, die nicht mal mehr an der Steckdose halten müssen, da sie ihre Antriebsenergie mittels integrierter Solarpanels direkt aus dem Sonnenlicht generieren.

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Elektromobilität: Alte Smart-Batterien werden zu Stromspeicher

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 09.11.15

Elektroautos gelten zwar als klimafreundlich. Doch nach dem Gebrauch landen die Lithium-Ionen-Akkus auf dem Müll, auch weil Recycling bislang noch keine wirtschaftliche Alternative ist. Damit gehen nicht nur seltene und teure Rohstoffe verloren, sondern auch Leistung: Die Batteriesysteme wären auch nach ihrem Gebrauch in einem E-Auto noch voll einsatzfähig, sie sind aufgrund ihrer geringeren Reichweite nur für den Autofahrer nicht mehr attraktiv.

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Interview: „Wir können unsere Städte bis 2020 emissionsfrei machen“

Von Von Leonard Goebel in Städte — 09.11.15

Werner Sobek gilt als einer der bedeutendsten Bauingenieure und Architekten der Welt. Kürzlich wurde er mit dem renommierten Fritz-Leonhardt-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. In seiner Dankesrede forderte der Schwabe, der als Professor an der Stuttgarter Universität lehrt, das Verbot jeglichen „gasförmigen Abfalls“. Es sei möglich, unsere Städte bis 2020 emissionsfrei zu machen. Im Interview mit WiWo Green erzählt er, wie das gehen könnte.

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Innovation: Solar-Folie verhindert Verdunstung und liefert gleichzeitig Strom

Von Von Angela Schmid in Innovationen — 05.11.15

Wasser verdunstet in trockenen Regionen schnell. Damit Reservoirs nicht austrocknen, werden die Becken deshalb mit Folien abgedeckt. Ein Unternehmen hat nun einen doppelten Zweck für diese Folien entwickelt: Das Produkt der Firma Contitech, die zur Continental-Gruppe gehört, verhindert nicht nur die Verdunstung, es ist auch mit Solarzellen bestückt und liefert auf diese Weise Strom.

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Forschung: So wirksam wurde Wasserstoff noch nie hergestellt

Von Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 04.11.15

Wasserstoff könnte eine große Zukunft als grüner Energieträger haben, beispielsweise als Brennstoffzelle. Umweltverträglich ist das Element allerdings nur, wenn es mit Strom aus umweltneutralen Quellen hergestellt wird, also vor allem mit Wind- und Solarstrom.

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Mobilität: Australischer Elektrobus schafft 1000 Kilometer ohne Aufla

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 04.11.15

Satte 1000 Kilometer mit einem Elektrobus fahren? Bisher schien das unmöglich. Die australische Firma Brighsun präsentiert jetzt vier Elektrobus-Prototypen, die diese Strecke mit nur einer Stromladung zurücklegen können. So soll der Bus problemlos die Strecke von Melbourne nach Sydney schaffen, sagen die Entwickler.

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Erneuerbare Energien: Wind und Sonne produzieren ein Drittel unser

Von Von Lisa Hegemann in Energie — 04.11.15

Seit der Energiewende machen Wind- und Solarkraft einen immer größeren Teil unseres Strommixes aus. 2015 soll gut ein Drittel unserer elektrischen Energie aus regenerativen Quellen kommen, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) prognostizieren. Das wäre ein neuer Rekord. 2014 hatten erneuerbare Energien rund ein Viertel des Strommixes ausgemacht.

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Projekt Power Road: Brücken und Straßen erzeugen Energie

Von Von Tobias Finger in Innovationen — 02.11.15

Brücken, die mehr Energie erzeugen, als sie kosten? Was in der Wohnraumarchitektur mit den sogenannten Plusenergiehäusern schon langsam Realität wird, soll in Zukunft auch für Straßen und andere öffentliche Bauprojekte im Bereich Infrastruktur gelten.

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Photovoltaik: Solarleistung könnte auf 150 Gigawatt steigen

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 02.11.15

Der Anteil von Solarstrom am deutschen Energiemix steigt jährlich weiter. Im vergangenen Jahr produzierten Photovoltaik-Anlagen bereits 5,8 Prozent unseres Stroms. 2013 waren es noch 4,9 Prozent gewesen. Eine Studie der Denkfabrik Agora Energiewende, die sich mit den politischen, wirtschaftlichen und technischen Fragen der Energiewende beschäftigt, wagt nun eine Prognose, wie viel Sonnenstrom in Zukunft produziert werden könnten.

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Superbike Manx 7: Emissionsfreies E-Motorrad aus der Traditionsschmiede

Von Von Tobias Finger in Mobilität — 30.10.15

Während Elektroautos in der Green Mobility große Aufmerksamkeit und jetzt sogar ein eigenes Kennzeichen bekommen, führen andere Fahrzeugtypen mit E-Antrieb ein Nischendasein. Der Reifen-Riese Bridgestone und das 1850 gegründete Traditionsunternehmen Saroléa arbeiten jedoch daran, zumindest E-Motorrädern zu größerer Bekanntheit zu verhelfen.

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“Efficiency Run” für LKW: Daimler zeigt CO2-Einsparpotenzial auf

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 29.10.15

Die Autobranche steht unter Druck. Die EU fordert eine CO2-Reduzierung von 30 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2005. Für Deutschland sind sogar 40 Prozent in der Diskussion. Um dem Ziel ein wenig näher zu kommen, hat “Mercedes-Benz Trucks” einen sogenannten “Efficiency Run” für Lkw durchgeführt. Übersetzt heißt das so viel wie: Alles auf Herz und Nieren prüfen.

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Nachhaltigkeitsindex SIS: Faule Stellen bei Apple und Co.

Von Von Gastbeitrag in Unternehmen — 28.10.15

Joachim Schöpfer ist Geschäftsführender Partner bei Serviceplan Corporate Reputation. Man ist daran gewöhnt, dass Apple immer top ist: Als wertvollstes Unternehmen der Welt mit den besten Produkten, dem coolsten Design und den am sehnsüchtigsten erwarteten Innovationen. Umso erstaunlicher ist es, dass Apple in einem Punkt besonders schlecht abschneidet – beim Nachhaltigkeitsimage. Aus der Sicht der eigenen (deutschen) Kundschaft nimmt Apple nur den viertletzten Platz von über 100 Unternehmen ein, die beim Nachhaltigkeitsimage untersucht wurden.

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Testprojekt: Bei zu viel Strom stabilisiert Windkraft das Netz

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 28.10.15

Auch Windkraft kann künftig ihren Beitrag dazu leisten, das Stromnetz zu stabilisieren – zuminest, wenn zu viel Strom im Netz ist. Das konnte der deutsche Windanlagenbauer Enercon bei einem Testprojekt zeigen.

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Karriere: Der “Green Day” zeigt Schülern die grüne Berufswelt

Von Von Lisa Hegemann in Umwelt — 28.10.15

Grüne Themen passen in viele Schulfächer: Artenvielfalt in den Bio-Unterricht, der Aufbau eines Akkus in Physik oder die Green Economy in den Wirtschaftsunterricht. Auch abseits des Unterrichts gibt es relevante Themen, so bewirbt das Bildungsministerium in Nordrhein-Westfalen beispielsweise den Schulstart mit Recyclingpapier, der Bund für Umwelt und Natur (BUND) empfiehlt umweltfreundliche Verkehrsmittel für den Schulweg.

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Mit Wasser und Wärme: Plastik repariert sich künftig selbst

Von Von Jennifer Garic in Innovationen — 27.10.15

Jedes Jahr verbraucht die Kunststoffindustrie massenhaft Erdöl in ihrer Produktion. Denn für ein Kilogramm gewöhnliches Plastik braucht man in der Herstellung zwei Liter Erdöl. Bei der Plastikerzeugung werden vier Prozent des jährlich genutzten Erdöls verbraucht. Allein die deutsche Kunststoffindustrie hat im vergangenen Jahr laut Plastics Europe knapp 20 Millionen Tonnen Plastik hergestellt.

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E-Kennzeichen: Nummernschild für Elektrofahrzeuge kommt

Von Von Tobias Finger in Mobilität — 26.10.15

Oldtimer mit dem H-Kennzeichen oder Traktoren mit grünem Nummernschild genießen einige Sonderrechte, insbesondere bei Steuern und Versicherungskosten. Jetzt bekommen auch Fahrzeuge mit Elektroantrieb ein eigenes Nummernschild – und auch das soll Vorteile bringen.

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Carbonspeicher: Diese Anlage filtert CO2 aus der Luft – und macht daraus Treibstoff

Von Von Wolfgang Kempkens in Umwelt — 23.10.15

Es klingt nach Zauberei: Aus Luft und Wasser entstehen Diesel, Benzin und Kerosin. Ein Prozess ohne Schadstoffe, angetrieben von Sonnen- und Windenergie. Während Zauberer im eisigen Norden meist zugige Türme bewohnen, plant das kanadische Unternehmen “Carbon Engineering” in Calgary lediglich eine klassische Industrieanlage. Diese soll im industriellen Maßstab CO2 aus der Luft binden.

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Hocheffizienter CO2-Filter: So wird das Klimagas für Gewächshäuser nutzbar

Von Von Angela Schmid in Allgemein — 21.10.15

Kohlendioxid (CO2) gilt als Klimakiller schlechthin. Dabei ist das Gas nicht nur schädlich. Es kann auch sinnvoll genutzt werden. Auffangen, lösen, wiederverwenden. Das ist die Idee der Schweizer Climeworks AG, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Ganz so einfach ist die CO2-Wiederverwertung aber nicht. Um es aus der Luft zu filtern, durchströmt die angesogene Umgebungsluft eine unscheinbare Kiste und passiert dabei ein patentiertes Filtermaterial, das die CO2-­Moleküle chemisch bindet.

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Statt Offshore-Windparks: Verbraucherzentralen fordern dezentrale Energieversorgung

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 20.10.15

Zum Jahreswechsel wird die EEG-Umlage, die garantierte Einspeisevergütungen für Erneuerbare finanziert, wieder steigen. Zwar moderat, aber doch auf ein Rekordniveau. Für den Dachverband aller Verbraucherzentralen in Deutschland (VZBV) ist der Offshore-Ausbau dabei der Haupt-Preistreiber

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Picknick mit Strom: Sunnybag macht die Tasche zur Solarzelle

Von Von Sabrina Keßler in Innovationen — 19.10.15

Solargeräte für unterwegs gibt es viele – von der Steckdose, die sich mit Sonnenenergie am Fenster aufladen lässt, bis hin zum Ladegerät für das Smartphone. Das Grazer Unternehmen Sunnybag hat diese Idee nun noch ein Stück weiter gedacht und Taschen mit integrierter Solarzelle entwickelt.

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Power to Gas: In Hamburg startet die leistungsfähigste Anlage der Welt

Von Von Angela Schmid in Energie — 16.10.15

Für erneuerbare Energien gibt es kaum Speichermöglichkeiten. Als einer der vielversprechendsten Ansätze gilt die Umwandlung von Energie in Gas, das dann eingelagert werden kann. Dieser Ansatz, in der Fachsprache „Power to Gas“ genannt, bewegte sich bislang jedoch nur im Kilowatt-Bereich.

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Berlins größtes Projekt: Die Hauptstadt will 2050 klimaneutral sein

Von Von Marius Hasenheit in Städte — 16.10.15

Berlin wird konkret: Schon im vergangenen Jahr trat die Stadt der “Carbon Neutral Cities Alliance” bei; einem Netzwerk, in dem Städte wie London, Yokohama oder New York langfristig CO2-neutral werden wollen.

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Silizium-Ersatz: Wie Solarzellen und Batterien billiger werden könnten

Von Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 16.10.15

Solarzellen nutzen häufig Silizium als Halbleiter. Dabei wären auch Perowskit-Kristalle, benannt nach dem russischen Politiker und Mineralogen Lew Alexejewitsch Perowski, geeignet. Auch sie können Elektronen freisetzen, mit denen elektrischer Strom produziert werden kann. Die im englischen auch als Perovskite bezeichneten Kristalle haben einen Wirkungsgrad von 20 Prozent. Damit könnten sie mit Siliziumzellen konkurrieren – wenn es nicht einen Haken gäbe: Die leistungsfähigen Zellen sind nur ein Zehntel eines Quadratzentimeters groß. Fürs Labor reicht das, für die Praxis nicht.

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Nachhaltigkeits-Index SIS: Grün zu sein hilft beim Verkaufen

Von Von Ronald Focken in Unternehmen — 14.10.15

Seit fünf Jahren fragen wir Konsumenten, wie sie die Nachhaltigkeit von Unternehmen und Marken einschätzen, die sie kaufen. Die Ergebnisse sind verblüffend. Der Einfluss von Nachhaltigkeit auf den Marketingerfolg ebenso.

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Energie-Report: Windkraft liefert in Deutschland erstmals den billigsten Strom

Von Von Peter Vollmer in Energie — 13.10.15

In Deutschland ist Windstrom erstmals die günstigste aller Stromarten. Das geht aus einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) hervor. Umso beeindruckender ist die Zahl, da Bloomberg Subventionen herausgerechnet hat. Enthalten sind weiterhin die Kosten für CO2-Kompensation. Damit liegt Wind an Land bei einem sogenannten geleveltem Preis von 80 US-Dollar pro Megawattstunde, Gas bei 118 Dollar und Kohle bei 106 Dollar.

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Elektroautos: Silizium könnte mehr Akku-Leistung bringen

Von Von Angela Schmid in Energie — 09.10.15

Der Multitechnologiekonzern 3M will die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos um bis zu 40 Prozent erhöhen. In Asien werden die Akkus bereits erfolgreich in der Vorserienproduktion für Mobiltelefone und Laptops eingesetzt. Im kommenden Jahr gehen sie in diesem Segment voraussichtlich auf den Markt.

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Elektro-LKW: Hafen-Brummi auf Testfahrt im Münchner Stadtverkehr

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 08.10.15

Nach 100 Kilometern ist die Batterie leer, dabei ist er zweimal so teuer wie seine Kollegen. Wirtschaftlich ist die Anschaffung des 40-Tonnen-Lkw der Scherm-Gruppe nicht. Aber es ist ein erster Versuch.

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Ziegel im Klo: Dieser Stein spart Wasser

Von Von Sabrina Keßler in Innovationen — 08.10.15

Sie montierten Stollenreifen an alte Fahrräder und nannten es Mountainbike. Sie berauschten sich mit LSD und erfanden das Internet. Und sie gaben einer ganzen Generation ein Lebensgefühl, das bis heute seinesgleichen sucht: Hippies.

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Flüssiger Stromspeicher: Erste Redox-Flow-Batterie aus organischen Materialien

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 07.10.15

Redox-Flow-Batterien gelten als mögliche neue Speichertechnologie für E-Autos. Dadurch, dass es sich um Nasszellen handelt, ließen sich die Flüssigkeiten austauschen, sozusagen ein Tankvorgang für Batterien. Zudem sind sie ziemlich robust.

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Wärmeversorgung: Keine Energiewende im Heizungskeller

Von Von Ralph Diermann in Energie — 06.10.15

Allen Klimaschutz-Bekenntnissen zum Trotz: Wenn es um das Heizen geht, zeigen die Deutschen den erneuerbaren Energien die kalte Schulter. Vier von fünf Heizungsanlagen, die in diesem Jahr neu installiert werden, arbeiten ausschließlich mit Gas oder Öl. Das geht aus einer neuen Statistik des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor.

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Schummel-Software: Auch die Elektronikbranche schönt ihre Energiewerte

Von Von Sabrina Keßler in Unternehmen — 05.10.15

Mit einer versteckten Software konnten VW-Fahrzeuge Testsituationen erkennen und die Abgaswerte herunterregeln. Defeat Device heißen solche Einrichtungen, wie sie die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA entdeckt hat.

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Batterien: Speisepilz verbessert Lithium-Akkus deutlich

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 05.10.15

Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien werden künftig vielleicht Champignon-Farmen betreiben. Nicht, dass sie ein Zubrot benötigten: Aus der großformatigen Sorte Portabello, die bei Feinschmeckern beliebt ist, lassen sich hervorragende Anoden für Batterien herstellen, haben Forscher der University of California Riverside gezeigt.

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Elektro-Bus: 415 Kilometer mit einer Akkuladung

Von Von Sabrina Keßler in Mobilität — 01.10.15

Ryan Popple hat eine ehrgeizige Mission: Der Chef des amerikanischen Unternehmens Proterra will die Busbranche revolutionieren. Schon bald, so seine Vision, sollen alle Busse der USA mit Elektromotoren fahren und damit fossile Brennstoffe endgültig von den Straßen verbannen. Übermütig könnte man ihn nennen – doch Popple weiß genau, was er tut.

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Wende im Wendland: Windkraft und Bio-Landwirtschaft statt Endlager

Von Von Antje Dohmann in Umwelt — 30.09.15

Blitzschnell stößt das Huhn den spitzen Schnabel in die Erde – und zieht ihn mit einer Wühlmaus darin wieder raus. Hühner als Schädlingsbekämpfer? „Das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt“, sagt Fried Graf von Bernstorff, „eigentlich sollen sie Eier legen.“ Etwa 1,8 Millionen Stück im Jahr sind es. In Demeter Qualität. Ein altes Forsthaus mitten im Gartower Forst ist der Sitz der Waldgarten GmbH, die Fried von Bernstorff Anfang 2014 zusammen mit Britta und Manfred Flegel gegründet hat. Tief im Wendland, keine zehn Autominuten vom Atommülllager Gorleben entfernt.

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Strompreisreform: Windbranche kritisiert Ausschreibungen statt EEG

Von Von Angela Schmid in Energie — 30.09.15

Die Windbranche bereitet sich auf das Ausschreibungsmodell vor: Ab 2017 soll der Preis für Strom aus Erneuerbaren Energien nicht mehr per Gesetz geregelt, sondern durch Ausschreibungen ermittelt werden. Nicht alle sind davon begeistert.

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Mieterstrom und gemeinsame Speicher: Energie aus der Nachbarschaft

Von Von Wolfgang Kempkens in Energie — 29.09.15

Im bayrischen Städtchen Moosham beginnt in wenigen Tagen die Zukunft der nachbarschaftlichen Energieversorgung. Dann geht Energy Neighbor in Betrieb, eine Batterie, die 200 Kilowattstunden liefern kann. Sie wird mit Solarstrom aufgeladen, der auf den Dächern umliegender Häuser produziert wird und aktuell keine Abnehmer findet. Insgesamt sind 20 Häuser beteiligt, auf deren Dächern Strom erzeugt wird. Am Abend oder an Tagen mit wenig Sonnenschein, an denen die eigene Solarstromproduktion nicht ausreicht, wird den Versuchsteilnehmern automatisch Strom aus dem Pufferspeicher zur Verfügung gestellt.

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Mobiles Kraftwerk: Isländer entwickeln Mini-Windrad für unterwegs

Von Von Eva Mühle in Energie Von Eva Mühle in Energie — 28.09.15

Sie sieht aus wie eine ganz normale Windkraftanlage. Weiß, mit drei Rotorblättern. Doch anstatt mehrerer hundert Tonnen wiegt die Trinity-50-Turbine gerade einmal 650 Gramm und passt problemlos in den Rucksack.

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Neues Klimasystem: Bosch schraubt weiter an der Reichweite von E-Autos

Von Von Angela Schmid in Mobilität — 28.09.15

Im Auto lassen Klimaanlage und Heizung die ohnehin schon maue Leistung einer Lithium-Ionen-Batterien mächtig schrumpfen. Bis zu 50 Prozent des Stroms geht allein dafür verloren, dass der Fahrer es im Innenraum gemütlich hat. Hinzu kommen Scheibenwischer, Radio, Licht.

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Mobile Brennstoffzelle: Das Kraftwerk für unterwegs kommt

Von Angela Schmid in Energie — 17.09.15

Das “Kraftwerk”, das bei Kickstarter für Aufsehen gesorgt hat, soll im kommenden Sommer auf den Markt kommen. Die mobile Brennstoffzelle soll Smartphones, Tablet-PCs und andere elektronische Kleingeräte aufladen. Doch nicht nur das: Ein gutes Jahr später will Gründer Sascha Kühn mit einer größeren Version für das Laden von Laptops nachziehen. Außerdem geplant: Eine portable Steckdose, die so groß wie ein Schuhkarton sein wird, hat er in der Pipeline. Gedacht für Regionen, in der Stromversorgung Glückssache ist. Für die fernere Zukunft denkt Kühn an die Integration in E-Bikes, die dann einfach an der Tankstelle LPG in wenigen Sekunden laden können. Die Brennstoffzelle will er zudem als Zwischenspeicher für regenerative Energien verwenden, die schon jetzt mehr Strom produzieren, als verbraucht wird. Allerdings geht es dabei um Leistungen im Gigawatt-Bereich.

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Vietnam: Neues Abwasser-System liefert Gas, Wärme und Dünger

Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 16.09.15

Abwasser ist zunächst einmal ein wenig eklig. Allerdings stecken im menschlichen Unrat wichtige Nährstoffe, die zum Beispiel für die Landwirtschaft sehr wertvoll sind. Nicht zuletzt steckt im Abwasser auch eine Menge Energie. (Über die Umwandlung von Klärschlamm zu Kohle berichteten wir bereits.) Deshalb wird es in Vietnam künftig dazu genutzt, Strom und Dünger für die Landwirtschaft zu produzieren. DEUS 21 heißt das System, das zusätzlich den Wasserverbrauch senken soll. Zentrales Element ist eine Unterdrucktoilette. Statt jedes Mal drei bis neun Liter Wasser ins Kanalnetz zu spülen, wie es bei normalen WCs üblich ist, werden die Fäkalien bei dieser Technik abgesaugt. Das System ähnelt dem von Toiletten in Flugzeugen und Zügen.

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Airy: Der Blumentopf als Luftreiniger

Von Jennifer Garic in Umwelt — 15.09.15

Pflanzen machen das Büro nicht nur schöner und grüner. Sie sind hübsch anzusehen und sorgen nebenbei auch für frische Luft, indem sie Schadstoffe und Gase wie Benzol, Formaldehyd oder CO2 binden und im Gegenzug Sauerstoff produzieren. Um diesen Effekt zu verstärken, hat Helge Knickmeier einen neuartigen Blumentopf entworfen – genannt Airy. Dieser hat unten Luftschlitze, durch die Luft in den Topf, vorbei am Wurzelwerk und oben durch Öffnungen wieder hinaus strömt. Die Giftstoffe aus der Luft sollen dabei im Wurzelwerk der Pflanze hängen bleiben. Denn laut Airy ist die Luft in Büros und anderen Innenräumen bis zu zehnmal stärker mit Gift- und Schadstoffen belastet als eine stark befahrene Straße. Schuld daran seien besonders Dämpfe aus Möbeln, Computern, Lacken und Böden. Diese Gifte verschwinden auch durch einfaches Lüften nicht, da sie immer wieder nachströmen.

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Preissturz an der Strombörse: Wer ist schuld?

Von Ralph Diermann in Allgemein — 15.09.15

RWE, Eon & Co. haben massive Probleme im Kraftwerksgeschäft. Ihre Kohle- und Gaskraftwerke sind kaum oder nicht mehr profitabel, weil die Preise an der Strombörse in den Keller gerauscht sind. Die Schuldigen sind schnell ausgemacht: die erneuerbaren Energien, die den Markt fluten. Diese Argumentation ist ein Standard vieler Diskussion um die Energiewende – ein beliebtes, weil so einfaches wie überzeugendes Erklärmuster für die Krise der Versorger. Aber stimmt das überhaupt? Sind es wirklich die erneuerbaren Energien, die den Kurs an der Strombörse auf Talfahrt schicken? Und sind sie tatsächlich schuld an der Misere im Kraftwerksgeschäft?

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Elektroflugzeug: Mit Batterieantrieb über die Alpen

Von Angela Schmid in Mobilität — 15.09.15

Nicht nur die Autobranche denkt über alternative Antriebe nach. Auch in der Flugzeugindustrie beschäftigen sich Unternehmen und Forscher damit, wie sich Kerosin ersetzen lässt. Dabei stellt nicht allein die Sonne eine Option dar (wie der Flieger „Solar Impulse 2“ beweist, über den wir unter anderem hier schon mal berichteten), sondern auch die Batterie. Wie der Luftverkehr rein elektrisch betrieben aussehen könnte, zeigt der zurzeit leistungsfähigste Elektroflieger „e-Genius“. Das batteriebetriebene Flugzeug des Instituts für Flugzeugbau (IFB) hat im Juli einen neuen Rekord aufgestellt und es als erstes über die Alpen geschafft. Bereits nach zwei Stunden kamen die beiden Piloten mit dem Zweisitzer von Stuttgart aus am italienischen „Calcinatedel Pesce“ an. Ein paar Stunden später waren die Akkus wieder geladen und der „e-Genius“ startete zum Rückflug.

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Hilfe für die Autobatterie: Saarbrücker Unternehmer will Blei

Von Wolfgang Kempkens in Mobilität — 14.09.15

Bleiakkus sind oft schon nach fünf Jahren zu schwach, um den Anlasser eines Autos mit Strom zu versorgen. Das Problem: Mit der Zeit bildet sich Bleisulfat auf den Bleiplatten, vor allem, wenn die Batterien zu stark entladen und nicht regelmäßig aufgeladen werden. Dadurch wird der Stromfluss gehemmt. Wenn die Schicht eine bestimmte Dichte erreicht hat, gibt die Batterie den Geist auf. Klaus Krüger hat für dieses Problem eine Lösung entwickelt, eine Art Nierensteinzertrümmerer für Bleiakkus: Statt auf mechanisch erzeugte Stoßwellen, die Nierensteine zerbröseln, setzt er auf hochfrequente elektromagnetische Impulse. Der Gründer von Novitec, einem Saarbrücker Unternehmen für intelligente Technik, hat dafür ein Gerät namens Megapulse entwickelt. Das Produkt wird mit den Polen der Batterie verbunden und soll die störenden Schichten auflösen.

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Heizung für E-Autos: Neue Wärme-Folie schont den Akku

Von Wolfgang Kempkens in Mobilität — 14.09.15

Mit Beginn der kalten Jahreszeit stellen sich Besitzer von Elektroautos wieder die Frage: Heizen oder Ankommen im Büro? Denn wer es schön warm haben will, verpulvert die Hälfte der Batterie zum Heizen, sagt Serhat Sahakalkan. Der Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart kennt die Probleme, welche die Batterieblöcke der E-Autos mit sehr kaltem Wetter haben. Doch er hat auch eine Lösung: Eine hauchdünne Folie, die mit nur nanometerdicken Kohlenstoffröhrchen beschichtet ist. Die Röhrchen erwärmen sich im Bruchteil einer Sekunde, wenn Strom hindurchfließt. Konventionelle Elektroautoheizungen, bei denen Kupferdraht erwärmt wird, brauchen eine Weile, ehe sie Wärme spenden. Wegen ihrer relativ großen Masse speichern die Drähte Wärme, die verloren ist, wenn das Auto abgestellt wird. Die hauchdünne Folienheizung wird dagegen schlagartig kalt.

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Eisfreie Antarktis: Die Weltuntergangsprognose

Von Axel Bojanowski Spiegel Online Wissenschaft — 11.09.15

Was geschähe, würde die Menschheit alle Vorräte an Kohle, Öl und Gas verbrennen? Simulationen zeigen: Das Antarktiseis würde komplett tauen, der Meeresspiegel um mehr als 50 Meter steigen. Eine sinnvolle Prognose? Der Eispanzer der Antarktis ist die gefrorene Sintflut. Sein bis zu 4800 Meter dickes Eis birgt drei Viertel des Süßwassers auf der Erde. Würde es schmelzen, stiege der Meeresspiegel um Dutzende Meter, weite Teile des Festlands würden im Wasser versinken. Klimaforscher haben den Weltuntergang nun am Computer simuliert. Sie benötigten eine einzige Zutat: gigantische Mengen Treibhausgase. Würde die Menschheit alles an Kohle, Öl und Erdgas verbrennen, also sämtliche bislang bekannten Rohstoffe im Boden, wärmte sich die bodennahe Luft demnach in rund 2000 Jahren um knapp zwölf Grad. Der antarktische Eispanzer würde in der Folge nahezu vollständig abtauen, sein Schmelzwasser ergösse sich ins Meer. Die Ozeane würden daraufhin Jahrtausende lang um gut drei Zentimeter pro Jahr steigen, zehnmal so schnell wie derzeit, berichten die Forscher um Ricarda Winkelmann und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK) im Wissenschaftsmagazin "Science Advances".

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Windräder: Sensoren warnen vor Eis

Von Von Angela Schmid in Energie — 09.09.15

Mit dem Winter kommt das Eis, und mit dem Eis kommen Probleme auf Windanlagen zu. Eiszapfen an Rotorblättern sind nämlich ein großes Problem. Und gar nicht so selten.

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Altes Eisen: Wenn dem Windrad die Luft ausgeht

Von Angela Schmid in Energie — 03.09.15

Hugo Dierkes nimmt Windenergieanlangen unter die Lupe. Im wahrsten Sinne des Wortes. Große Teile von Turm und Fundament legt der Inhaber des Ingenieur- und Sachverständigenbüros HD-Technic unter anderem unter ein Rasterelektronenmikroskop und unterzieht sie einer mechanisch- technologischen Werkstoffprüfung. „Es geht sehr ins Detail“, erklärt der Ingenieur. In Deutschland hat das bisher noch keiner gemacht. Und das hat einen guten Grund. „Da mit den lediglich visuellen Untersuchungen nicht genügend Informationen über den tatsächlichen Zustand der Windkraftanlage gewonnen werden können, wird die Möglichkeit des Weiterbetriebs bisher nur eingeschränkt genutzt.“ Nach 20 Jahren gehört ein Windrad zum alten Eisen. Das liegt unter anderem an der dann auslaufenden Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – aber auch am Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt). Windkraftanlagen sind rechtlich gesehen Bauwerke, haben nach der geltenden Richtlinie des DIBt aber eine begrenzte Betriebsdauer von zwei Jahrzehnten. Ohne ein Gutachten müssen sie sonst in Rente gehen.

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Öko-Ferienhaus: Schneeflocken-Solarpalast für die Wüste

Von Malte Laub in Leben — 02.09.15

Wenn man die Reichsten der Reichen mit etwas nun wirklich nicht in Verbindung bringt, dann ist es ein ökologisch vernünftiger Lebensstil. Zu oft liest man von Privatfliegern, mit denen sie um die Welt düsen, von treibstofflüsternen Superyachten für entspannte Ausflüge aufs Meer oder von Sportwagen mit der Ökobilanz eines ganzen Fuhrparks. Motto: Je größer und schneller, desto besser. Dass es aber auch anders geht, zeigen nun die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). „Wir beobachten, dass die neue Generation Emirater darauf achtet, einen nachhaltigeren Lebensstil zu führen“, sagt Baharash Bagherian, Designer und Gründer des Londoner Architekturbüros Baharash Architecture. Damit lägen sie auf Kurs mit der Vision der VAE, eines der nachhaltigsten Länder der Welt zu werden.

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LED-Straßenbeleuchtung: Indiens Revolution als Vorbild für Deutschland

Von Peter Vollmer in Städte — 01.09.15

Indien macht ernst: Das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt will innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Straßenleuchten mit LED-Lampen ausstatten – immerhin 20 Millionen Stück. Die Kosten liegen bei fast 400 Millionen US-Dollar. Allerdings will die Regierung so über zehn Milliarden kWh im Jahr einsparen, was die Kosten schon im ersten Jahr wieder einspielen würde. Eine Hauruckaktion, wie sie in Deutschland undenkbar wäre. Hier suchen die Gemeinden selbst ihre Beleuchtung aus. Das macht den Prozess deutlich schwieriger. Nach DPA-Informationen sind etwa in Berlin erst 600 der 224.000 Straßenleuchten umgestellt, aber von Region zu Region unterscheiden sich die Zahlen deutlich.

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Bolivien: Das Sterben der Gletscher

Von Leonard Goebel in Umwelt — 01.09.15

Der Chacaltaya – das höchste Skigebiet der Welt. So warben bis vor wenigen Jahren Reiseführer für einen Besuch des Gletschers. Um 1940 wurde hier, rund 25 Kilometer vom bolivianischen Regierungssitz La Paz entfernt, der erste Skilift Südamerikas eröffnet. Noch 2001 fanden Abfahrt-Wettbewerbe statt. Wer den Gletscher heute besucht, sieht davon fast nichts mehr. Je nach Jahreszeit sind ein paar Stellen des 5.400 Meter hohen Berges mit wenigen Zentimetern Schnee bedeckt, doch an Skifahren ist nicht mehr zu denken. Nur die Pfähle und Seile des Lifts erinnern an die alten Zeiten. Weltweit schmelzen die Gletscher derzeit in Rekordgeschwindigkeit. Das trifft auch und insbesondere die Anden: Nach Angaben des Bolivian Mountain Institutes (BMI) ging die Eisdecke des Chacaltaya zwischen 1940 und 1982 durchschnittlich um einen knappen Meter pro Jahr zurück, zwischen 1982 und 1993 um sechs Meter jährlich. Danach ging es sogar noch schneller. Andere tropische Gletscher in Bolivien und Peru haben ähnliche Raten vorzuweisen. Durchschnittlich haben die bolivianischen Gletscher in den letzten 35 Jahren rund 50 Prozent ihrer Masse verloren. Der Chacaltaya wird nicht der letzte Gletscher sein, der kein Gletscher mehr ist. Das ist schade für Skifahrer. Aber es ist vor allem dramatisch für die Menschen, die vom Schmelzwasser der Gletscher abhängig sind.

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Letzte Eiszeit: Treibhausgase ließen Gletscher schmelzen

Von Leonard Goebel in Umwelt — 27.08.15

Der Rückgang von Gletschern ist eines der auffälligsten Zeichen der Erderwärmung. Allerdings wird von Klimawandelskeptikern immer wieder in Zweifel gezogen, dass die Gletscherschmelze – und die globale Erwärmung generell – auf menschliches Handeln zurückzuführen ist. Das Hauptargument: Klimaveränderungen und daraus resultierende Veränderungen der Eisschichten habe es immer schon gegeben. So zum Beispiel vor 11.000 Jahren, als die letzte Eiszeit endete. Nun haben Forscher mehr als 1.000 Gesteinsbrocken aus aller Welt untersucht, die nach der Eiszeit nicht mehr von Gletschern bedeckt waren. Das Ergebnis: Die Gletscher gingen damals – ähnlich wie heute – überall zur gleichen Zeit zurück. Regionale Ursachen können die Schmelze somit nicht erklären.

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Studie: Gas aus Windkraft ermöglicht 100 Prozent Öko-Strom

Von Angela Schmid in Energie — 26.08.15

Bei starkem Wind und Sonnenschein wird Strom im Überfluss produziert. Ihn zu speichern, ist bislang auch mit den geeinten Kapazitäten von Batterien, Wärme- und Pumpspeichern kaum möglich. Aber es gibt ja auch die Möglichkeit, mit überflüssigem Strom Methan zu erzeugen, das sogenannte Power-to-Gas-Verfahren (P2G). Die Anlagen dazu werden immer größer und könnten möglicherweise eine 100prozentige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien ermöglichen. Dies hat eine Studie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) und des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von im Auftrag von Greenpeace Energy ergeben.

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iLand: Diese Insel speichert genug Strom für 500 Haushalte

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 26.08.15

Bei Pumpspeichern denken viele Menschen an Gebirgsseen, deren Wasser durch lange Rohre auf Turbinen fällt. Vor der belgischen Küste gibt es zwar keine Berge – aber vielleicht bald trotzdem einen Pumpspeicher. Die Technik ist im Grunde simpel: Drei Kilometer vor der Küste, in Höhe des beliebten belgischen Seebads De Haan, soll ein 6500 Meter langer ovaler Wall aufgeschüttet werden. In dessen Mitte liegt dann ein künstlicher See. Produzieren Windanlagen zu viel Strom, pressen Pumpen das Wasser aus dem künstlichen See hinaus ins Meer. Muss ins Netz eingespeist werden, können Unterwasser-Turbogeneratoren an der Kopfseite zufließendes Wasser in Strom verwandeln.

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Enerkite: Das deutsche Drachen-Start-up rüstet gegen Google auf

Von Angela Schmid in Energie — 26.08.15

„Doppelter Ertrag, halbierte Kosten, ressourceneffizient und weltweit wirtschaftlich.“ Das Startup Enerkite haut werbetechnisch ganz schön auf die Pauke. Die fliegenden Windenergieanlagen, die das Brandenburger Unternehmen herstellt, sehen zwar auf den ersten Blick aus wie Drachen, die Kinder an windigen Tagen steigen lassen. Dahinter verbirgt sich aber eine ausgeklügelte Technik. Nun ist es dem zehnköpfigen Team um Firmenchef Dr. Alexander Bormann gelungen, per Crowdfunding 350.000 Euro von Investoren einzusammeln. Damit soll die Entwicklung von ausfallsicheren Seilen und Flügeln sowie eines automatischen Start- und Landevorgangs finanziert werden. Bislang braucht es zur Landung noch ein komplettes Team. Vor allem ist das Geld aber notwendig, um sich Gegenüber Google aufzustellen.

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Hitzewelle: Kein Kühlwasser für die Kohle

Von Leonard Goebel in Energie — 25.08.15

Endlich etwas Regen. In der Region um Warschau sollen im Laufe des Tages immerhin rund fünf Liter pro Quadratmeter fallen. Auch die Temperaturen sind in den letzten Tagen leicht zurückgegangen. Bislang war der August in Polen mit Höchsttemperaturen zwischen 30 und 38 Grad und nur wenigen Litern Regen viel zu heiß und trocken. Die Hitzewelle hat nicht nur Menschen und Tiere an ihre Grenzen gebracht. Auch Polens Energiesystem stand zwischenzeitlich kurz vor dem Kollaps. Der polnische Energieversorger Energa musste das größte Wasserkraftwerk des Landes in Włocławek, 140 Kilometer nordwestlich von Warschau, auf ein Sechstel seiner Leistung zurückfahren. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes der Weichsel sei nur eine von sechs Turbinen in Betrieb, teilte das Unternehmen mit. Die niedrigen Flusspegel stellen nicht nur für Wasserkraftwerke ein Problem dar: Auch die Kohlekraftwerke, die 90 Prozent des polnischen Stroms produzieren, mussten die Erzeugung drosseln. Sie benötigen das Flusswasser zur Kühlung.

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Katars WM-Stadien: Klimatisiertes Feld dank Solarstrom

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 21.08.15

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar werden die Zuschauer mehr Flügelläufe sehen als üblich. Und um Einwürfe werden sich die Spieler reißen. Denn an den Seitenlinien wird es deutlich kühler sein als auf dem Rest des Spielfelds. Über die gesamte Länge verteilt gibt es unzählige Düsen, aus denen kalte Luft strömt. Dieses teilklimatisierte Spielfeld hat sich das Aachener Unternehmen Krantz TKT ausgedacht, das zum Münchner Gebäudespezialisten Caverion Deutschland gehört. Die Zuschauer haben es noch besser. Alle Sitze sind mit raffinierten Klimaanlagen ausgestattet. Aus jeweils drei Öffnungen strömt kühle Luft, die so geführt wird, dass sie die Zuschauer einhüllt. Es wird gewissermaßen ein Mikroklima geschaffen. Und das Makroklima soll unter dem immensen Stromverbrauch nicht leiden, denn ein Teil des Stroms wird künftig in Solarkraftwerken gewonnen. Strom aus der Sonne lohnt sich in Katar ganz besonders. Die Einstrahlung liegt in diesem Wüstenstaat bei 2075 bis 2225 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, das ist mehr als doppelt so viel wie in Mitteleuropa.

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Katars WM-Stadien: Klimatisiertes Feld dank Solarstrom

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 21.08.15

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar werden die Zuschauer mehr Flügelläufe sehen als üblich. Und um Einwürfe werden sich die Spieler reißen. Denn an den Seitenlinien wird es deutlich kühler sein als auf dem Rest des Spielfelds. Über die gesamte Länge verteilt gibt es unzählige Düsen, aus denen kalte Luft strömt. Dieses teilklimatisierte Spielfeld hat sich das Aachener Unternehmen Krantz TKT ausgedacht, das zum Münchner Gebäudespezialisten Caverion Deutschland gehört. Die Zuschauer haben es noch besser. Alle Sitze sind mit raffinierten Klimaanlagen ausgestattet. Aus jeweils drei Öffnungen strömt kühle Luft, die so geführt wird, dass sie die Zuschauer einhüllt. Es wird gewissermaßen ein Mikroklima geschaffen. Und das Makroklima soll unter dem immensen Stromverbrauch nicht leiden, denn ein Teil des Stroms wird künftig in Solarkraftwerken gewonnen. Strom aus der Sonne lohnt sich in Katar ganz besonders. Die Einstrahlung liegt in diesem Wüstenstaat bei 2075 bis 2225 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, das ist mehr als doppelt so viel wie in Mitteleuropa.

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Solarzellen: Essbare Antenne soll Effizienz steigern

Von Angela Schmid in Energie — 20.08.15

Nicht lecker, aber funktional. Amerikanische Forscher haben eine Antenne aus biologischen Materialien entwickelt, die der Sonnenenergie in den USA zu neuem Schwung verhelfen könnte. Rein theoretisch ist sie sogar essbar. Wobei der Begriff “Antenne” irreführend ist, handelt es sich doch um einen Film, der aber ähnlich einer Antenne Strahlung einfängt. Wie das funktioniert, haben Wissenschaftler von der Universität von Connecticut gestern auf der 250. National Meeting & Exposition der American Chemical Society (ACS) – der weltweit größten wissenschaftlichen Gesellschaft – in Boston erklärt. Sonnenstrahlen bestehen aus unterschiedlich langen Wellen. Je mehr dieser Wellen genutzt werden können, umso höher ist die Ausbeute der Solarplatte. Siliziumzellen können den blauen Teil der Strahlung aber kaum in Strom umwandeln – anders als die neue Antenne. Diese fängt die entsprechenden Photonen ein, die nur eine geringe Energie mitbringen, und wandelt diese selbst in Strom um. So entsteht quasi eine Solarzelle auf der Solarzelle.

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E-Mobilität: Neue Test-Highways liefern den Strom selbst

Von Lisa Hegemann in Mobilität — 20.08.15

Anders als in Deutschland, wo sich die Regierung noch mit Anreizen für die Elektromobilität zurückhält, hat Schweden ambitioniertere Ziele: Bis 2030 wollen die Skandinavier ohne fossile Brennstoffe auf ihren Straßen auskommen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt die schwedische Verkehrsbehörde auch den Ausbau elektrischer Strecken. Ein auf diese Weise finanzierter elektrischer Transportweg für Lastwagen soll nun in Gävleborg im Südosten Schwedens entstehen. Auf der zwei Kilometer langen Strecke testet das Land, ob das System auch für den alltäglichen Gebrauch taugt. Das Projekt wird federführend von Siemens betreut. Das System funktioniert über einen intelligenten Pantograf, also einen Stromabnehmer, der mit einem hybriden Antriebssystem kombiniert wird. Durch Sensoren kann der Pantograf bei einer Geschwindigkeit von bis zu 55 Meilen pro Stunde (knapp 90 Kilometer pro Stunde) an die Oberleitungen angeschlossen oder von ihnen entfernt werden.

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Wie der Klimawandel das Land verändert

Von Stefan Sauer Frankfurter Rundschau-Leben-Wissen-Klimawandel — 20.08.15

Eine Studie im Auftrag der Grünen im Bundestag zeigt, was auf Deutschland zukommt: Bayerns Skigebiete könnten verschwinden,Waldbrände und Stürme zunehmen. Was die Tagestemperaturen betrifft, dürfte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag ganz wie zu Hause gefühlt haben. 31 Grad zeigte das Thermometer in Brasilia während des eintägigen Besuchs der deutschen Regierungsdelegation an – und damit auch nicht mehr als in den brütend heißen deutschen Sommerwochen. Dass in mitteleuropäischen Breiten mittlerweile immer häufiger ähnliche Wetterbedingungen herrschen wie in tropischen Zonen, hängt mit einem der zentralen Themen der Visite zusammen: mit der globalen Erwärmung. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) war das vergangene das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. „Die Klimaveränderung hin zu höheren Temperaturen ist zumindest für die kommenden 100 Jahre unumkehrbar“, heißt es in einer aktuellen Studie des DWD für das Umweltbundesamt (UBA). Für Deutschlands Bevölkerung und Wirtschaft hat die Erwärmung tiefgreifende Konsequenzen, wie eine Untersuchung der Klimaexpertin Stefanie Groll im Auftrag der Grünen im Bundestag zeigt. Dabei geht die Wissenschaftlerin auf Basis meteorologischer Studien bis 2050 von regional unterschiedlichen Temperaturanstiegen zwischen 1,5 und 3,7 Grad aus. Unter der zunehmenden Sommerhitze werden laut Groll insbesondere Menschen in städtischen Räumen leiden. In Großstädten wie Köln, Frankfurt oder Stuttgart lägen die Temperaturen ohnehin um bis zu zehn Grad über denen des Umlandes. Die urbanen Brutöfen hätten bereits in den vergangenen Jahren zu deutlich mehr Hitzetoten geführt.

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Solarzellen: Essbare Antenne soll Effizienz steigern

Von Angela Schmid in Energie — 20.08.15

Nicht lecker, aber funktional. Amerikanische Forscher haben eine Antenne aus biologischen Materialien entwickelt, die der Sonnenenergie in den USA zu neuem Schwung verhelfen könnte. Rein theoretisch ist sie sogar essbar. Wobei der Begriff “Antenne” irreführend ist, handelt es sich doch um einen Film, der aber ähnlich einer Antenne Strahlung einfängt. Wie das funktioniert, haben Wissenschaftler von der Universität von Connecticut gestern auf der 250. National Meeting & Exposition der American Chemical Society (ACS) – der weltweit größten wissenschaftlichen Gesellschaft – in Boston erklärt. Sonnenstrahlen bestehen aus unterschiedlich langen Wellen. Je mehr dieser Wellen genutzt werden können, umso höher ist die Ausbeute der Solarplatte. Siliziumzellen können den blauen Teil der Strahlung aber kaum in Strom umwandeln – anders als die neue Antenne.

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E-Mobilität: Neue Test-Highways liefern den Strom selbst

Von Lisa Hegemann in Mobilität — 20.08.15

Anders als in Deutschland, wo sich die Regierung noch mit Anreizen für die Elektromobilität zurückhält, hat Schweden ambitioniertere Ziele: Bis 2030 wollen die Skandinavier ohne fossile Brennstoffe auf ihren Straßen auskommen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt die schwedische Verkehrsbehörde auch den Ausbau elektrischer Strecken. Ein auf diese Weise finanzierter elektrischer Transportweg für Lastwagen soll nun in Gävleborg im Südosten Schwedens entstehen. Auf der zwei Kilometer langen Strecke testet das Land, ob das System auch für den alltäglichen Gebrauch taugt. Das Projekt wird federführend von Siemens betreut. Das System funktioniert über einen intelligenten Pantograf, also einen Stromabnehmer, der mit einem hybriden Antriebssystem kombiniert wird. Durch Sensoren kann der Pantograf bei einer Geschwindigkeit von bis zu 55 Meilen pro Stunde (knapp 90 Kilometer pro Stunde) an die Oberleitungen angeschlossen oder von ihnen entfernt werden.

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Wie der Klimawandel das Land verändert

Von Stefan Sauer Frankfurter Rundschau-Leben-Wissen-Klimawandel — 20.08.15

Eine Studie im Auftrag der Grünen im Bundestag zeigt, was auf Deutschland zukommt: Bayerns Skigebiete könnten verschwinden,Waldbrände und Stürme zunehmen. Was die Tagestemperaturen betrifft, dürfte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag ganz wie zu Hause gefühlt haben. 31 Grad zeigte das Thermometer in Brasilia während des eintägigen Besuchs der deutschen Regierungsdelegation an – und damit auch nicht mehr als in den brütend heißen deutschen Sommerwochen. Dass in mitteleuropäischen Breiten mittlerweile immer häufiger ähnliche Wetterbedingungen herrschen wie in tropischen Zonen, hängt mit einem der zentralen Themen der Visite zusammen: mit der globalen Erwärmung.

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Project Sunroof: Google will Solaranlagen schmackhaft machen

Von Angela Schmid in Energie — 19.08.15

Google will Hausbesitzer von Solaranlagen überzeugen: Mit dem „Project Sunroof“ wollen die Kalifornier ermitteln, wie viel Sonnenenergie auf dem Dach ankommt und ob sich eine Solaranlage lohnt. Dafür nutzt der Suchmaschinen-Gigant Satellitenaufnahmen aus Google Maps und vereint diese mit 3D-Modellen zu einer Karte. Ganz neu ist die Idee nicht. In Deutschland haben bereits einige Stadtwerke das Erstellen von Solarkataster als neues Geschäftsfeld entdeckt. In den USA hingegen ist das Neuland. Und damit ein Markt, den der US-Internetkonzern erobern will. In Deutschland müssen sich Interessenten aber noch gedulden. Wann und ob der Service hierzulande genutzt werden kann, ist noch unklar. Zuerst tastest sich der Suchmaschinen-Gigant in den USA an den Standorten in der San Francisco Bay Area, in Fresno, Kalifornien und im Großraum Boston an der Ostküste, wo das Entwicklerteam sitzt, vor. Und so soll es funktionieren: Der Hausbesitzer findet durch die Eingabe seiner Adresse auf der neuen Online-Plattform nicht nur heraus, wie viel Sonne auf sein Dach fällt. Auch die Größe der Dachfläche, die Ausrichtung und mögliche Hindernisse wie Schatten von Bäumen und anderen Objekten – sowie alle möglichen Sonnenpositionen – werden ermittelt.

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Monitoring zeigt Preisverfall bei PV-Speichern

Von EnBausa.de Solar&Geothermie-Aktuelles-Artikel — 19.08.15

Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen hat ein Monitoring zu Batteriespeichern durchgeführt und erste Ergebnisse dazu vorgestellt. Die Forscher konstatieren seit 2013 einen besonders starken Zuwachs bei größeren Leistungsklassen ab 15 kW und einen anhaltenden Preisverfall vor allem bei Lithium-Ionen-Speichern. Bis Ende März 2015 ermittelten die Aachener Forscher ein kumuliertes Gesamtvolumen von etwas mehr als 110.000 kWh nutzbarer dezentraler Speicher mit stark steigender Tendenz dank fallender Preise. Schwerpunkte sind Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, ähnlich wie bei PV-Anlagen. Fast zwei Drittel der 2014 neu gebauten PV-Speichersysteme stehen in diesen drei Bundesländern.

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Project Sunroof: Google will Solaranlagen schmackhaft machen

Von Angela Schmid in Energie — 19.08.15

Google will Hausbesitzer von Solaranlagen überzeugen: Mit dem „Project Sunroof“ wollen die Kalifornier ermitteln, wie viel Sonnenenergie auf dem Dach ankommt und ob sich eine Solaranlage lohnt. Dafür nutzt der Suchmaschinen-Gigant Satellitenaufnahmen aus Google Maps und vereint diese mit 3D-Modellen zu einer Karte. Ganz neu ist die Idee nicht. In Deutschland haben bereits einige Stadtwerke das Erstellen von Solarkataster als neues Geschäftsfeld entdeckt. In den USA hingegen ist das Neuland. Und damit ein Markt, den der US-Internetkonzern erobern will.

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Reduktion zwischen 10 und 20 Prozent pro Jahr Monitoring zeigt Preisverfall bei PV-Speichern

Von EnBauSa Solar & Geothermie — 19.08.15

Das Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe der RWTH Aachen hat ein Monitoring zu Batteriespeichern durchgeführt und erste Ergebnisse dazu vorgestellt. Die Forscher konstatieren seit 2013 einen besonders starken Zuwachs bei größeren Leistungsklassen ab 15 kW und einen anhaltenden Preisverfall vor allem bei Lithium-Ionen-Speichern. Bis Ende März 2015 ermittelten die Aachener Forscher ein kumuliertes Gesamtvolumen von etwas mehr als 110.000 kWh nutzbarer dezentraler Speicher mit stark steigender Tendenz dank fallender Preise. Schwerpunkte sind Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, ähnlich wie bei PV-Anlagen. Fast zwei Drittel der 2014 neu gebauten PV-Speichersysteme stehen in diesen drei Bundesländern.

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Stromleitungen: Machen kluge Steuerungen den Netzausbau überflüssig?

Von Angela Schmid in Energie — 17.08.15

Die deutschen Stromnetze sind blind. Wieviel Strom durch sie hindurchfließt, können selbst die Energieversorger nicht sehen. Eine intelligente Steuerung könnte den Stromfluss sichtbar machen – und gleichzeitig den Netzausbau fast überflüssig. Im Grunde müssten Anlagen nur um fünf Prozent übers Jahr verteilt herunterreguliert werden, damit doppelt so viel Strom durch die Netze fließen kann. Das hat eine Studie des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der Technischen Hochschule Aachen im Auftrag des Norddeutschen Versorgers EWE ergeben. „Es gibt nur wenige kritische Stunden, in denen das Netz überlastet ist“, erklärt IAEW-Mitarbeiter Sebastian Dierkes den geringen Eingriff. Könnte man diese identifizieren und den Stromfluss beobachten, könnte man geschickter steuern, welche Kraftwerke weiter wie viel Strom zur Verfügung stellen. Solche „Verkehrsleitsysteme“ schonen nicht nur die Mittelspannungsnetze, an welche die meisten Windparks und großen Photovoltaikanlagen angeschlossen sind. Auch im Ortsnetz, wo die kleinen Anlagen einspeisen, lassen sich mit regelbaren Transformatoren, die automatisch auf Schwankungen im Netz reagieren, Engpässe entschärfen. Mit Intelligenz im Netz bleibt Ökostrom nach Ansicht von Ines Kolmsee, Technikvorstand der EWE AG, kaum noch ungenutzt. Werden Windräder und Solaranlagen aber einfach vom Netz genommen, können sie laut der Studie künftig über 20 Prozent ihres Stroms nicht mehr einspeisen. Es sei denn, die Netze werden massiv ausgebaut. Kosten, die letztendlich der Verbraucher über seine Stromrechnung bezahlt.

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Stromleitungen: Machen kluge Steuerungen den Netzausbau überflüssig?

Von Angela Schmid in Energie — 17.08.15

Die deutschen Stromnetze sind blind. Wieviel Strom durch sie hindurchfließt, können selbst die Energieversorger nicht sehen. Eine intelligente Steuerung könnte den Stromfluss sichtbar machen – und gleichzeitig den Netzausbau fast überflüssig. Im Grunde müssten Anlagen nur um fünf Prozent übers Jahr verteilt herunterreguliert werden, damit doppelt so viel Strom durch die Netze fließen kann. Das hat eine Studie des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) der Technischen Hochschule Aachen im Auftrag des Norddeutschen Versorgers EWE ergeben. „Es gibt nur wenige kritische Stunden, in denen das Netz überlastet ist“, erklärt IAEW-Mitarbeiter Sebastian Dierkes den geringen Eingriff. Könnte man diese identifizieren und den Stromfluss beobachten, könnte man geschickter steuern, welche Kraftwerke weiter wie viel Strom zur Verfügung stellen.

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Stromspeicher und Tankstelle: Diese Power-to-Gas-Anlage ist beides

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 04.08.15

Wer zuhause das warme Wasser aufdreht, denkt nicht wirklich daran: Aber wenn der elektronische Durchlauferhitzer plötzlich auf 16 Kilowatt kommt, muss irgendwo auch ein Kraftwerk die Leistung um genau diese 16 Kilowatt hochfahren. Denn: Es muss immer so viel Strom verbraucht werden wie produziert wird. Der Durchlauferhitzer bringt damit die Netzstabilität ein bisschen aus dem Gleichgewicht. Dieses muss schnell wiederhergestellt werden. Durch Kraftwerke, die schnell hochfahren, oder Speicher, die schnell bereitstehen. Der sogenannte Regelenergiemarkt braucht natürlich auch Teilnehmer auf der anderen Seite, die das Überangebot an Strom abnehmen, wenn der Durchlauferhitzer wieder abgeschaltet wird. Ein Hoffnungsträger steht im niedersächsischen Werlte: Eine Power-to-Gas-Anlage, die der Autohersteller Audi gebaut hat. Eine Prüfung durch den Netzbetreiber Tennet TSO zeigte jetzt, dass die Anlage innerhalb von fünf Minuten von null auf sechs Megawatt hochgefahren werden kann. Power-to-Gas-Anlagen funktionieren durch einen Elektrolyseur, der Wasser mit Hilfe des Überflussstroms in Sauerstoff und Wasserstoff aufspaltet. Aber erst dann, wenn der Netzbetreiber Alarm schlägt, weil zu viel Strom ins Netz drängt. Audi rechnet nach eigenen Angaben künftig mit 4000 Volllaststunden im Jahr.

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Clean Power Plan: Obama startet “Rennen um die Erneuerbaren”

Von Peter Vollmer in Energie — 03.08.15

Es war eine launige Rede, die US-Präsident Barack Obama 2013 zur Zukunft der Energie hielt. Er erwähnte auch Deutschland: „Länder wie China und Deutschland gehen ‚all in‘ beim Rennen um die Erneuerbaren. Ich glaube, wir bauen Dinge besser als andere – aber wir können das Rennen nicht gewinnen, wenn wir nicht teilnehmen.“ Nun, zwei Jahre später, betritt der Präsident – um im Bild zu bleiben – die Rennstrecke. Seine ehemalige Außenministerin und mögliche Nachfolgerin im Präsidentenamt, Hillary Clinton, hatte vor einer Woche den Aufbau einer halben Milliarde Solarpanels unter ihrer Ägide angekündigt. Deren Leistung muss an anderer Stelle nicht mehr bereitstehen. Deshalb kündigte Obama nun in den Sozialen Netzwerken an, den Treibhausgasausstoß begrenzen zu wollen und dazu vor allem auf Kohlekraftwerke zu verzichten.

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Wirkungsgrad-Rekord: Solarworld setzt auf neue Fotovoltaik-Technologie

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 03.08.15

Mit hohem Wirkungsgrad raus aus der Krise? Zeitweise sah es um das Solarunternehmen SolarWorld nicht gut aus, mittlerweile wollen die Bonner wieder mit den Großen der Branche mitmischen. Dabei könnte eine neue Solarzelle helfen: Mit einem Wirkungsgrad von 21,7 Prozent setzt diese so viel Sonnenlicht in Strom um, wie es derzeit kein anderer Hersteller von Zellen aus kristallinem Silizium schafft. Die Steigerung im Vergleich zur Vorläufer-Zelle liegt bei etwa zehn Prozent. Zwar brachten Zellen, die im Labor hergestellt wurden, bereits bessere Werte aufs Papier – solche, die industriell gefertigt werden, allerdings noch nicht. Der hohe Wirkungsgrad macht vor allem den Aufbau der Anlage günstiger. Eine höhere Ausbeute reduziert nämlich sowohl den Platzbedarf eines Fotovoltaikkraftwerks (und damit die Geländepacht) als auch die Kosten für den Unterbau, also das Fundament und das Montagegestell. Die liegen derzeit bei bis zu 200.000 Euro pro Megawatt. Selbst bei kleineren Anlagen liegen Einsparungen da schnell im fünfstelligen Bereich.

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Beleuchtung: LED-Lampe erzeugt Licht mithilfe von Salzwasser

Von Malte Laub in Innovationen — 03.08.15

Die Philippinen bestehen aus mehr als 7000 Inseln, nicht einmal die Hälfte von ihnen hat einen Namen. Bewohnt wiederum sind nur 860 der Inseln, wie das philippinische Statistikamt gezählt hat. Im mit rund 100 Millionen Einwohnern zwölftgrößten Staat der Erde müssen allerdings viele Menschen ohne oder nur mit einer sehr unzuverlässigen Stromversorgung auskommen. Als Lichtquellen dienen auf vielen der immer wieder von Erdbeben und Wirbelstürmen heimgesuchten Inseln Kerosin- oder Batterielampen. Das ist nicht nur aus Umweltschutzgründen bedenklich, sondern im Falle der Kerosinlampen auch gefährlich, da eine umgestürzte Leuchte schnell ein Feuer entfacht. Es waren Bedenken wie diese, die Aisa Mijeno und ihren Bruder Raphael Mijeno auf die Idee brachten, die Lichtquellen sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Aisa, Greenpeace-Mitglied und beschäftigt an der Fakultät für Ingenieurswesen der Universität De La Salle in Lipa auf der philippinischen Hauptinsel Luzon, und Betriebswirt Raphael wollten eine möglichst unkomplizierte Beleuchtungsalternative entwickeln.

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Solarenergie: Die Steckdose für das Fenster

Von Sabrina Keßler in Innovationen — 29.07.15

Es klingt erschreckend, doch für viele ist es Alltag: Alle 6,5 Minuten greifen wir durchschnittlich zum Handy. Hochgerechnet auf einen Tag nutzen wir es also rund 221 Mal. Klar, dass der Akku ruckzuck schlapp macht. Glücklicherweise gibt es schier unendliche Möglichkeiten, um sein Smartphone nicht nur daheim, sondern auch unterwegs aufzuladen. Der eine nutzt klassische Zusatsakkus, sogenannte Power Banks, die per Steckdose geladen jederzeit Energie fürs Handy liefern. Andere wiederum schwören auf Solar-Ladegeräte, die mithilfe der Sonnenstrahlen jedes Handy umweltfreundlich mit Strom versorgen. Eine Kombination aus beidem, nämlich eine portable Solar-Steckdose, hat nun ein asiatisches Designer-Team entwickelt. Der Clou: Die Steckdose lädt überall dort, wo ein Fenster ist – egal ob im Auto, im Büro, beim Camping oder auf dem Schiff. Sogar im Flugzeug versorgt das „Window Socket“, wie es die Designer Kyuho Song und Boa Oh nennen, alle möglichen Geräte mit Strom.

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Solarenergie: Dieser Baum lädt das Smartphone auf

Von Sabrina Keßler in Energie — 28.07.15

Ginkgo gilt als Allzweckwaffe der Medizin: Seine Samen sollen Demenz vorbeugen und Asthma lindern, Bronchitis bekämpfen und Hautkrankheiten heilen, die Konzentration stärken und ganz nebenbei noch die eigene Schönheit pflegen. Der Baum mit den fächerförmigen Blättern gilt seit Jahrhunderten als Schönheitsmittel und Symbol für Hoffnung, Fruchtbarkeit und ein langes Leben. Ein langes Leben soll er nun auch Smartphones verschaffen. Dank der Erfindung eines chinesischen Entwicklerteams kann der Wunderbaum jetzt sogar Handys und Tablets aufladen. Nun ja, zumindest sein Design hält für ein neuartiges Solarprodukt her. Aus umweltfreundlichem Plastik und einem Lampenständer aus Bambus hergestellt, kann das kleine Bäumchen dank einer Lithiumbatterie jedes Gerät mit USB-Anschluss aufladen – in nur zwei Stunden.

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Umweltverbände streiten: Zoff um Bayerns Energiewende

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 28.07.15

Krach in den deutschen Umweltverbänden: Hans-Josef Fell, bis 2013 auch Bundestagsabgeordneter der Grünen, ist aus dem Bund Naturschutz (BN) ausgetreten. Das Kündigungsschreiben (pdf) garnierte er mit massiven Vorwürfen gegen die einstigen Mitstreiter. “Bund Naturschutz gefährdet Atomausstieg und behindert Klimaschutz” überschreibt er die Information über seinen Austritt. “Mit der Forderung des dezentralen Aufbaus einer regionalen Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien opponiert der BN zusammen mit CSU und SüdLinkgegnern gegen die neue Höchstspannungsleitung durch die Rhön”, klagt er. Diese soll Windstrom aus den Windparks des Nordens nach Bayern transportieren, als Ersatz für den in spätestens sieben Jahren wegfallenden Atomstrom. Auf diesen Vorwurf geht Hubert Weiger, in Personalunion Vorsitzender des BN und des BUND, nur indirekt ein: “Die Kernzone des Biosphärenreservats Rhön muss aus unserer Sicht frei von Technologiebauten bleiben, jeglicher Art.” Das steht in seinem Antwortbrief.

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Marshallinseln: Ein Entwicklungsland gegen den Klimawandel

Von Lisa Hegemann in Umwelt — 28.07.15

Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich in Deutschland bisher kaum bemerkbar. Ein heißer Sommer oder einige stürmische Tage deuten zwar bereits an, was andere Länder bereits erleben, doch die Existenz unserer Republik ist (noch) nicht bedroht. Auf den Marshallinseln ist das anders. Für die Inselgruppe im Pazifischen Ozean bedeutet der Klimawandel schon jetzt eine Gefahr. Die kleine Republik östlich von Australien liegt nur zwei Meter über dem Meeresspiegel. Steigt der Wasserstand durch die globale Erwärmung weiter an – so wie es Wissenschaftler prognostizieren –, werden die Marshallinseln überflutet. Das will die in Ozeanien liegende Republik verhindern – und legte kürzlich ambitionierte Klimaziele vor: Bis 2025 will die Inselgruppe ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen um ein Drittel senken. „Und wir zielen auf eine 45-Prozent-Reduzierung bis 2030“, sagte der Außenminister der Marshallinseln, Tony de Bruem, der Nachrichtenagentur AFP. Bis 2050 wolle man überhaupt keine Treibhausgase mehr verursachen.

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Verdunstungsenergie: US-Forscher nutzen Naturphänomen zur Energiegewinnun

Von Tobias Finger in Innovationen — 23.07.15

Ist Verdunstungsenergie die Erneuerbare der Zukunft? Bisher kann sie zwar nur im kleinen Rahmen nutzbar gemacht werden, Forscher zeigen sich allerdings hoffnungsvoll. Der große Vorteil: Verdunstung ist ein allgegenwärtiges, natürliches Phänomen. 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Fast überall findet Verdunstung statt. Genau wie beim Schwitzen, bei dem verdunstender Schweiß den Körper kühlt, wird bei jeder Verdunstung Energie freigesetzt. So wie bestimmte Bakterien die Verdunstungsenergie über Wasseroberflächen für sich nutzbar machen, wollen US-Wissenschaftler diese Prozesse zur Energiegewinnung nutzen. An der New Yorker Columbia University hat ein Team aus unterschiedlichsten Fachrichtungen um den Biologen Dr. Ozgur Sahin Motoren entwickelt, die aus dem verdunstenden Wasser Energie gewinnen.

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Europäische Batterie: Norwegen arbeitet an innovativem Pumpspeicher

Von Peter Vollmer in Energie — 22.07.15

Miniaturen können ein tolles Hobby sein. Ob elektronische Eisenbahnen oder bemalte Science-Fiction-Figuren, mancher Dachboden ist voll davon. Die Miniatur, an der Kaspar Vereide mitgebaut hat, steht im Hydraulik-Labor der Norwegian University of Science and Technology (NTNU). Der Doktorand hat ein Pumpspeicherkraftwerk nachgebaut, im Maßstab 1:65. Miniatur ist da vielleicht das falsche Wort – immerhin 147 Meter kleine Röhren laufen durch das Modell. Doch nicht nur die Größe macht es besonders: Es ist weltweit das erste, in dem ein luftgedämpftes Wasserschloss eingebaut ist. 96 Prozent des norwegischen Stroms kommen aus Wasserkraftanlagen, knapp 1000 Anlagen hat das Land. Seit Jahrzehnten reicht das, um die rund fünf Millionen Einwohner mit Strom zu versorgen – ohne luftgedämpfte Wasserschlösser. Wasserschlösser dienen dazu, den Druck in einer Wasserleitung abzufangen. In langen Leitungen entsteht durch die Wassermassen ein hoher Druck. Schließt man nun plötzlich eine Schleuse, kann der Druck so hoch werden, dass das Rohr platzt.

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Solar-Wagen Stella Lux: Das Auto, das (fast) nie laden muss

Von Felix Ehrenfried in Mobilität — 20.07.15

Wer glaubt, Elektroautos wie das Model S von Tesla seien das Nonplusultra in Sachen umweltfreundlichem Autofahren, sollte mal einen Blick auf Stella, einen Solarflitzer der Technischen Universität Eindhoven werfen. Denn statt die Energie für die Batterieladung aus der Steckdose zu ziehen, setzt Stella voll auf Sonnenenergie, produziert die benötigte Energie also selbst. Bereits 2013 präsentierten die Studenten aus Eindhoven ihren Solarflitzer und gewannen damit gleich das “Solarauto-Rennen” World Solar Challenge in Australien. Jetzt hat das Team rund um Stella das Gefährt überarbeitet und vor wenigen Tagen Stellar Lux vorgestellt, ein Nachfolgemodell, das gerade in Sachen Reichweite Standards setzen soll.

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Solarenergie: Bunte Lärmschutzwände generieren Strom

Von Tobias Finger in Innovationen — 14.07.15

Lärmschutzwände neben Autobahnen und ICE-Trassen sind nicht besonders schön anzusehen, aber sie erfüllen ihren Zweck. Ein notwendiges, aber unansehnliches Übel der technisierten Gegenwart. Ein Team der Universität Eindhoven in den Niederlanden macht aus den grauen Lärmblockern jetzt farbenfrohe und doppelt nützliche Solarwände. Dahinter stecken sogenannte lumineszierende Solarkonzentratoren (luminscent solar concentrator, LSC), die die Ingenieure aus Eindhoven für ihren neuartigen Lärmschutz verwenden. Die LSCs sind farbige Panels, die einfallendes Sonnenlicht empfangen und dann an die Ecken der einzelnen Elemente leiten, an denen klassische Solarzellen daraus Energie gewinnen. Auch indirektes Sonnenlicht wird nutzbar gemacht Dadurch werden nicht nur die tristen Wände optisch ansprechender. Sie gewinnen auch gleichzeitig saubere Energie. „Dank ihrer vielen Farben sind die LSCs optisch sehr attraktiv, was sie ideal für den Einsatz in verschiedenen Bau-Situationen macht“, sagt Michael Debije von der Universität Eindhoven, der mit der Technologie bestens vertraut ist.

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Dominikanische Republik: Turbo-Energiewende könnte Milliarden sparen

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 14.07.15

Costa Rica, Dänemark oder Island machen es vor: Einzelne Staaten lassen sich ausschließlich oder weitgehend mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen. Dass dies auch für andere Staaten möglich ist, geht nun auch aus einer Studie der weltweit tätigen Umweltforschungseinrichtung Worldwatch Institute hervor. Voraussetzung ist ein besonders gutes Wind- und Solarangebot. Die Worldwatch-Experten haben das Potenzial der Dominikanischen Republik untersucht. Das Urlaubsland im Atlantik wird derzeit vor allem von Dieselaggregaten versorgt. Angesichts der hohen Treibstoff- und Transportkosten wäre ein Umschwenken auf erneuerbare Energien nicht nur möglich, sondern auch günstiger. Bis zum Jahr 2030 würde die Dominikanische Republik rund 25 Milliarden US-Dollar einsparen. Allerdings müsste sie bis zu diesem Zeitpunkt in Wind- und Solarkraftwerke sowie Großbatterien zur zwischenzeitlichen Pufferung von Strom investieren – 78 Milliarden US-Dollar würden hier anfallen, haben die Forscher berechnet. Angesichts der Ersparnis sei das durchaus tragbar, finden die Autoren der Studie. Das Land könnte sich dann zu 85 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen. Den Rest sollen vor allem Wasser- und Biomassekraftwerke liefern, die mit Bagasse betrieben werden – einem faserigen Überbleibsel bei der Herstellung von Zucker aus Zuckerrohr, dem wichtigsten Agrarprodukt des Landes. Bisher versorgt sich das Land mit rund elf Millionen Einwohnern zu 85 Prozent auf fossiler Basis. Den Rest liefern ein Windgenerator und rund 300 kleine Solarkraftwerke.

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Solarenergie: Größte Anlage der Welt geht in Kalifornien ans Netz

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 03.07.15

Fotovoltaik gilt bislang als dezentrales System zur Stromerzeugung. Das stimmt aber nur, solange die Zellen auf Dächer montiert oder auf überschaubaren Flächen aufgestellt werden. Gerade die Flächen werden aber immer unüberschaubarer in ihrer Größe, sodass sie eher als zentrale Stromerzeuger anzusehen sind, ähnlich wie Kohle- und Kernkraftwerke. Der US-Kraftwerksbetreiber BHE Renewables hat jetzt im kalifornischen Rosamond eine solche Riesenanlage in Betrieb genommen. “Solar Star” heißt sie, und bricht einen Rekord. Sie hat eine Spitzenleistung von 579 Megawatt, das ist mehr als die meisten Blöcke von Kohlekraftwerken schaffen. Die bisherigen Rekordhalter “Topaz Solar” und “Desert Sunlight”, wie Solar Star in Kalifornien angesiedelt, kamen auf 500 Megawatt. Abnehmer des Solar-Star-Stroms ist der Versorger southern Caifornia Edison. Gut 1,7 Millionen Module aus besonders leistungsfähigem monokristallinem Silizium hat BHE auf einer Fläche von rund 13 Millionen Quadratmetern aufstellen lassen – innerhalb von zwei Jahren. Künftig soll das Kraftwerk Kohlendioxid-Emissionen von jährlich 570.000 Tonnen vermeiden.

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Entwicklungsländer: Motor der weltweiten Energiewende

Von Ralph Diermann in Energie — 02.07.15

Welches Land ist derzeit Erneuerbare-Energien-Weltmeister? Deutschland, Heimat der Energiewende? China mit seinen Milliarden-Investitionen in die Solar- und Windenergie? Die USA, wo Präsident Obama den Kohlekraftwerken den Kampf angesagt hat? Falsch – Burundi! Nirgendwo auf der Welt ist 2014, bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt, so viel Geld in die erneuerbaren Energien investiert worden wie in dem ostafrikanischen Land. Dahinter folgen Kenia, Honduras, Jordanien und Uruguay. Das hat REN21 in seinem neuen „Renewables Global Status Report 2015“ herausgefunden. REN21 ist ein internationales Erneuerbare-Energien-Netzwerk, das von Parteien getragen wird, die eigentlich nicht viel gemeinsam haben: Greenpeace und WWF zählen genauso dazu wie die Weltbank, die Europäische Kommission oder die Regierungen von Deutschland, Indien und Brasilien. Der Report zeigt: Schwellen- und Entwicklungsländer – inklusive China – sind derzeit Motor der globalen Energiewende. Dort stiegen die Investitionen im letzten Jahr um 36 Prozent auf 131 Milliarden US-Dollar. Damit liegen sie nur noch knapp hinter den Industrienationen, die mit 139 Milliarden US-Dollar drei Prozent mehr als im Vorjahr investierten.

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Gemeinsam speichern: Großbatterie für die Nachbarschaft

Von Ralph Diermann in Energie — 01.07.15

Ob Auto, Bohrmaschine oder Rasenmäher – Teilen ist in. Teure Dinge gemeinsam zu nutzen spart viel Geld und mindert zugleich den Ressourcenverbrauch. In Mannheim teilen sich Nachbarn jetzt auch gespeicherten Strom: Dreizehn Haushalte und vier Gewerbebetriebe betreiben gemeinsam eine Großbatterie. Das containergroße Batteriebündel mit einer Kapazität von 100 Kilowattstunden steht im Mannheimer Stadtteil Rheinau. Die Haushalte speisen Strom aus ihren Photovoltaikanlagen ein, wenn die Erzeugung den eigenen Bedarf übersteigt. Die Betriebe hingegen betreiben eigene Blockheizkraftwerke, deren Überschuss in den Speicher kommt. Der XXL-Speicher funktioniert wie ein Bankkonto. Wer Strom speichert, bekommt eine Gutschrift, die er jederzeit wieder einlösen kann. Zinsen bekommen die Teilnehmer allerdings nicht. Und Schulden können sie auch noch nicht machen. So wird verhindert, dass der Strombank das Kapital ausgeht – sozusagen das Sparbuch unter den Stromspeichern.

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Reserve-Kraftwerke: Vergoldeter Ruhestand für Kohlemeiler

Von Claudia Kemfert in Energie — 01.07.15

Claudia Kemfert leitet die Abteilung “Energie, Verkehr, Umwelt” am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und ist Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der privaten Hertie School of Governance in Berlin. Manchmal ist Politik ein absurdes Trauerspiel. Wenn zwei um etwas streiten, dann finden sie mit etwas Mühe meist eine faire Lösung: Der eine sagt “10”, der andere “6” und am Ende treffen sie sich bei “8”. In der Politik kann zwischen “10” und “6” allerdings “2,7” liegen. Genau solch ein mehr als absurdes Verhandlungsergebnis wird wohl dieser Tage von der Bundesregierung als “Kompromiss” unterschrieben. Klimakanzlerin Merkel wird gemeinsam mit Wirtschaftsminister Gabriel und CSU-Fraktionschef Seehofer ein Instrument zur Senkung des CO2-Ausstoßes verabschieden, das einen Preis für größtmögliche Unlogik bekommen könnte: Ursprünglich sollten nach Plänen des Wirtschaftsministeriums im “Kohlekonsens” zehn Gigawatt Kraftwerksleistung stillgelegt werden. Die Kohle-Lobby konterte, mehr als die Verschiebung von sechs Gigawatt in eine Reserve sei nicht drin. Der finale Kompromiss sieht nun vor, dass 2,7 Gigawatt wohlgemerkt nicht stillgelegt, sondern in Reserve gesetzt werden – und dafür zahlt der Staat obendrein eine Entschädigung in dreistelligem Millionenbetrag.

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Solar Impulse: Der Sonnenflieger startet One Way nach Hawaii

Von Malte Laub in Mobilität — 30.06.15

Jetzt muss alles klappen. Am frühen Montagmorgen deutscher Zeit hieß es aus der Kommandozentrale von Solar Impulse: „No way back“ – kein Weg zurück. Der Solarflieger der Schweizer Luftfahrtpioniere und Extremabenteurer Bertrand Piccard und André Borschberg hatte den sogenannten point of no return überschritten. Umzukehren ist ab diesem Moment nicht mehr möglich, die achte Etappe des Weltumrundungsversuchs – ein Fünf-Tages-Flug vom japanischen Nagoya nach Hawaii – muss funktionieren. Damit wird das Bangen der vergangenen Wochen, den Flieger überhaupt noch rechtzeitig in die Luft zu bekommen, ehe Wirbelstürme und kürzer werdende Tage das Projekt unmöglich machen, von der Anspannung abgelöst, den anspruchsvollen Flug pannenfrei zu absolvieren. Gesteuert wird das Flugzeug von Borschberg, der in den insgesamt etwa 120 Stunden vom Start bis zur Landung nur für je maximal zwanzig Minuten am Stück schlafen kann und sich sonst mit Yoga- und Meditationsübungen fit halten will. Gelingt ihm die 8340 Kilometer lange Etappe, hat der Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler einen neuen Rekord für den längsten Flug mit einem Solarflugzeug aufgestellt.

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Tschüss Grafenrheinfeld: Jetzt wird die Energie-Landkarte neu gezeichnet

Von Peter Vollmer in Energie — 29.06.15

Eigentlich hat sich mit der Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld nicht viel verändert. Der Strom fließt weiter, die Kühltürme stehen weiter, der Brennstoff strahlt weiter. Es wird Jahre dauern, bis die Brennstäbe abgekühlt sind, Jahrzehnte, bis das Kraftwerk zurückgebaut ist. Viele Mitarbeiter werden weiter dort arbeiten. Nicht einmal ein kurzer Stromausfall begleitete das Ende des Meilers. Und doch kündigt die Abschaltung tiefgehende Veränderungen an. Schon vor Jahren warnte der Netzbetreiber Tennet, dass man neue Stromtrassen brauche. Denn der Standort wird für die Energieerzeugung immer wichtiger, nicht nur bei den Erneuerbaren. Die Erzeugung wird immer dezentraler. Das müssen die Netze aushalten. Durch die Unvorhersehbarkeit von Strom aus natürlichen Quellen und die fehlende Flexibilität von fossilen Kraftwerken müssen die Betreiber Kraftwerke häufiger hoch- und runterregeln. Windanlagen stehen plötzlich still, da der Strom nicht dorthin transportiert werden kann, wo er gebraucht wird. Intelligenter verknüpfte Netze könnten das in Zukunft ausgleichen.

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Strom wird erstmals seit dem Jahr 2000 billiger

Von Rolf Schraa, Holger Zschäpitz Die Welt / Wirtschaft Energiekosten — 26.06.15

Erstmals seit Jahren sinken in Deutschland die Strompreise. Auch Gaskunden können sich über eine leichte Entlastung freuen. Doch nicht jeder profitiert automatisch von der Zeitenwende. 15 Jahre fühlen sich in unserer schnellen Zeit wie ein halbes Leben an. Im Jahr 2000 erlebten Handys ihren Durchbruch, an internetfähige Smartphones war noch gar nicht zu denken. Die Suchmaschine Google war gerade erst gegründet und Facebook noch nicht mal im präembryonalen Stadium. Und noch etwas steinzeitliches geschah zu dieser Zeit. Die Strompreise für die privaten Haushalte sanken zum letzten mal auf breiter Front. Seither müssen Deutschlands Stromkunden stark steigende Preise wegstecken.

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Stylische Solarenergie: Designer übernehmen die Solarbranche

Von Tobias Finger in Energie — 24.06.15

Solarpanels sehen nicht gut aus – ein erschreckend häufiges Urteil. Das im schlimmsten Fall dazu führt, dass keine Solaranlage auf einem Dach installiert wird, das eigentlich hervorragend dazu geeignet wäre. Dagegen will das britische Unternehmen Solarcentury nun ankämpfen – mit seiner SunStation. Eine Solaranlage, die aus Panels mit Gebäudeintegration besteht. Die eingelassenen Platten sind aus unterschiedlichen Gründen optisch ansprechend. Zum einen sind sie schwarz statt marmoriert blau, was weniger auffällt und einen gediegeneren Farbton darstellt. Zum anderen, und das ist vermutlich noch wichtiger, schließen sie mit der Dachlinie ab, statt wie auf Stelzen auf den Ziegeln zu stehen. Das spezielle Design verursacht laut Hersteller keine zusätzlichen Kosten. Zusätzlich ist die Montage einfacher als die von klassischen Panel-Systemen, da die SunStation aus weniger Teilen besteht und die Kabel integriert sind.

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SkyWind und Co.: Kleinwindanlagen überwinden ihre Kinderkrankheiten

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 23.06.15

Windstrom profitierte in den vergangenen Jahren von sinkenden Preisen, an denen nun auch Haus- und Grundbesitzer teilhaben sollen. Denn immer mehr Entwickler arbeiten an Kleinwindanlagen. Das Problem, dass bei geringer Höhe auch nur eine geringe Windausbeute möglich ist, scheinen diese immer besser in den Griff zu bekommen. Das zeigt nun auch ein gerade mal fünf Jahre altes Unternehmen aus Langenhagen – mit einer raffinierten Lösung. Fritz Unger, Geschäftsführer des Unternehmens FuSystems SkyWind, hat einen merkwürdig geformten zweiflügeligen Rotor aus Duraluminium entwickelt. Dieser Werkstoff ist besonders fest und leicht. Vor allem die Luftfahrtindustrie nutzt dieses Material. Mit der Duraluminium-Lösung hat Unger eine Kinderkrankheit seines Systems beseitigt, das ihn zwischenzeitlich in die Insolvenz stürzte. Die ersten Rotoren hielten die Belastungen im Betrieb nicht aus und flogen in Fetzen. Das neue Material ist so robust, dass es selbst Stürme übersteht. Auch das Dach, auf dem die Halterung befestigt ist, leidet nicht unter Vibrationen. Mast und Unterbau sind durch eine Gummilagerung voneinander getrennt.

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Wasserkraft: Trianel plant zwei große Pumpspeicherkraftwerke

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 19.06.15

Pumpspeicherkraftwerke sollen dabei helfen, Energie zu speichern. Zwei neue Anlagen in Nordrhein-Westfalen und Thüringen sollen die in Deutschland installierte Gesamtleistung künftig um rund 20 Prozent erhöhen. Dadurch ließen sich bundesweit 8400 Megawatt an Energie gewinnen. Initiator der neuen Anlagen ist der Aachener Kraftwerksbetreiber Trianel. Bis 2021 will der Betrieb das Nethe-Kraftwerk in der Nähe der westfälischen Stadt Höxter fertigstellen. Auch in Tambach-Dietharz im Kreis Gotha plant das Unternehmen ein neues Pumpspeicherkraftwerk. Die erste Hürde dafür ist nun genommen: Das Raumordnungsverfahren ist abgeschlossen. Da durch die Energiewende immer mehr Wind- und Solaranlagen entstehen, muss die Industrie Lösungen finden, um die Energie zu speichern. Der Grund: Bei Überproduktion muss sie die Anlagen vom Netz nehmen. Neben Großbatterien und privaten Speichern sind für die Energiespeicherung vor allem Pumpspeicherkraftwerke geeignet, da sie eine weit höhere Gesamtleistung erzielen.

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Solarwatt: Mit neuem Stromspeicher vom Insolvenzfall zum “Tesla aus Dresden”

Von Peter Vollmer in Energie — 03.06.15

Als Tesla unlängst bekannt gab, einen Stromspeicher entwickelt zu haben, der preislich auch für Privathaushalte interessant wird, war das deutsche Publikum begeistert. Denn die Speicher könnten dafür sorgen, dass Solaranlagen auch ohne Subventionen oder zumindest garantierte Vergütungen rentabel bleiben. Der Gedanke, autark zu sein, wirkt anziehend auf Anlagenbesitzer. Nun will Solarwatt aus Dresden noch schneller sein: „Derzeit gibt es kein anderes Speichersystem für Solaranlagen, das wirtschaftlicher oder technologisch besser als unseres ist“, meint Unternehmenschef Detlef Neuhaus selbstbewusst. Und begeistert mit der Präsentation zurzeit nicht nur die Medien. Das Unternehmen will mit dem Speicher den Verkauf seiner Solaranlagen ankurbeln. Mindestens 4,4 Kilowattstunden hält die Batterie an sonnigen Tagen vor, um etwa nachts den Kühlschrank mit Strom zu versorgen.

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Akku-Studie überrascht: Sind Elektroautos schon bald günstiger als Benziner?

Von Robert Habi in Energie — 01.06.15

Die Preise für Akkus von Elektroautos sinken schneller als erwartet. Eine neue Studie, veröffentlicht im Magazin Nature Climate Change, zeigt nun: Schon in ein paar Jahren könnten Elektroautos billiger sein als Autos mit einem Verbrennungsmotor. Herausgefunden haben das Mans Nilsson, Forschungsdirektor am Stockholm Environment Institute und sein Kollege Björn Nykvist. Für ihre Analyse werteten die zwei Forscher 80 nach 2007 entstandene Veröffentlichungen aus, die sich mit der Preisentwicklung von Lithium-Speicherzellen beschäftigen. Bisher befassten sich Studien meist mit der Preisentwicklung binnen eines Jahres oder die Autoren nutzten für ihre Metastudien nur eine kleine Anzahl von Quellen.

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Weniger Kohle für die Kohle: Axa zieht Investitionen von 500 Millionen Euro ab Weniger Kohle für die Kohle: Axa zieht Investitionen von 500 Millione

Von Nora Marie Zaremba in Energie — 30.05.15

“Wenn wir denken, wir könnten gut in einer Welt leben, in der die Erdtemperatur um mehr als zwei Grad gestiegen ist, dann halten wir uns selbst zum Narren.” Dieser Satz stammt nicht etwa von Klimawissenschaftlern oder Umweltverbänden, sondern von Henri de Castries, Chef des internationalen Versicherungskonzerns Axa. Raus aus der Kohle Auf einer Konferenz zum Thema Klima und Wirtschaft vergangene Woche in Paris verkündete de Castries dann auch, dass Axa seine Beteiligungen an Kohleunternehmen verkaufen wird – die haben ein Volumen von 500 Millionen Euro.

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Forscher warnen: Eis am Südpol schmilzt im Rekordtempo Forscher warnen: Eis am Südpol schmilzt im Rekordtempo

Von Andreas Menn in Umwelt — 22.05.15

Sie ist der nördlichste Teil der Antarktis und 1300 Kilometer lang: Die Antarktische Halbinsel, eine Kette von Gebirgszügen, unterbrochen von Meeresarmen, die von Eis überzogen sind. Bisher wirkte sich die globale Klimaerwärmung hier wenig auf den Eispanzer aus. Aber nun haben Forscher der britischen Universität Bristol eine alarmierende Entdeckung gemacht: Seit 2009 kalben Gletscher auf einer Strecke von 750 Kilometern im Rekordtempo. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Science berichten, verliert die Region pro Jahr 55 Billionen Liter Wasser. Damit ist die Antarktische Halbinsel plötzlich die zweitgrößte Ursache in der Antarktis für den steigenden Meeresspiegel.

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Der Stromspeicher-Check: Wie günstig ist Teslas Powerwall wirklich?

Von Robert Habi in Energie — 13.05.15

Spricht man die deutschen Stromspeicher-Hersteller aktuell auf den Namen Tesla an, knirscht es schon mal in der Telefonleitung. Denn Elon Musk, CEO des kalifornischen E-Autoherstellers Tesla, hat ordentlich auf den Putz gehauen bei der Präsentation der neuen Powerwall, einem Solarstromspeicher (wir berichteten) für Eigenheimbesetzer und Gewerbe. Erst bewertete er die aktuell angebotenen Heimspeicher mit: „They suck“ (zu Deutsch „sie sind Mist“). Dann verblüffte er mit einem nahezu utopisch anmutenden Preis für seine Heimbatterie: Einen Lithium-Akku mit sieben Kilowattstunden Kapazität will Musk für umgerechnet 2670 Euro (3000 Dollar) anbieten. Auch größere Akkus sind im Angebot. Musk nennt seine Heimakkus ganz unbescheiden „eine Revolution des Energiemarktes“.

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“Sonne tanken”: Aldi bietet kostenloses Laden für Elektroautos

Von Thiemo Bräutigam in Unternehmen — 13.05.15

Für E-Autofahrer dürfte die Idee ziemlich verlockend klingen: Mal eben während des Einkaufs kostenlos das Auto tanken. Aldi Süd will dieses Angebot künftig ins Regal nehmen – oder besser gesagt auf den Parkplatz. An zahlreichen Standorten in Deutschland will der Discounter-Riese in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger RWE Schnellladestationen aufstellen. Zur Eröffnung der ersten Station in Düsseldorf war sogar Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) angereist. Denn für die in weiten Teilen noch magere Ladeinfrastruktur in Deutschland bringt das Aldi-Projekt „Sonne tanken“ einen echten Schub.

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Billigstrom vermasselt RWE-Gewinn

Von dpa Handelsblatt — 13.05.15

Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE bekommt den Gewinnrückgang im Tagesgeschäft nicht in den Griff. Angesichts abgesackter Strom-Großhandelspreise ging das Betriebsergebnis im ersten Quartal weiter um 5,1 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch in Essen mitteilte. Die Kraftwerkssparte verdiente fast ein Viertel weniger als vor einem Jahr.

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Micro-Grids: 200.000 Menschen in Kenia sollen Sonnenstrom bekommen

Von Benjamin Reuter in Energie — 12.05.15

Eine gesicherte Stromversorgung ist in Industrieländern selbstverständlich. Für viele Menschen in Entwicklungsländern ist sie immer noch eine Ausnahme. 620 Millionen Menschen fehlt allein in Afrika laut einem aktuellen Report der Afrikanischen Entwicklungsbank der Zugang zu einer gesicherten Energieversorgung. Das sind 60 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kontinents. In Staaten wie Äthiopien haben 70 Prozent der Menschen keinen Zugang zu Strom und selbst im vergleichsweise stark industrialisierten Südafrika trifft ein Drittel der Bevölkerung dieses Schicksal. Auch die Arbeit in Krankenhäusern und Schulen wird von einer lückenhaften Stromversorgung behindert.

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Erderwärmung: Liebe Klimaforscher, sagt uns endlich die Wahrheit!

Von Jan Willmroth in Umwelt — 11.05.15

Wenn ein Artikel in der Zeitschrift “Nature” erscheint, dann ist dem Autor eines sicher: die große Aufmerksamkeit in der wissenschaftlichen Community, schließlich ist “Nature” das weltweit wohl angesehenste Fachjournal für Naturwissenschaften. Oliver Geden wusste also, welches Echo und welche Anfeindungen sein aktueller Nature-Artikel nach sich ziehen könnte. Denn der Klimapolitik-Experte vom Berliner Think-Tank “Stiftung Wissenschaft und Politik” hat in der vergangenen Woche nicht weniger getan, als den politisch aktiven Klimaforschern kollektives Versagen vorzuwerfen. Und das sind nicht wenige: Allein mehrere Hundert von ihnen engagieren sich im Weltklimarat der Vereinten Nationen.

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Sigmar Gabriels Kohleabgabe: Das sind die fünf wichtigsten Fragen

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 11.05.15

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich lange um eine Entscheidung zu den deutschen Kohlekraftwerken gedrückt. Er galt eher als Anhänger der Kohle als einer ihrer Kritiker. Verständlich, ist doch die SPD auch immer noch Partei der Kohlekumpel. Anfang des Jahres hat sich Gabriel aber dann doch dafür entschieden, die Kohleverstromung mittels einer Art Verschmutzungsgebühr für die ältesten Kraftwerke zurückzudrängen. Das muss er auch, will Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen. Demnach soll der CO2-Ausstoß 2020 40 Prozent unter dem Wert von 1990 liegen.

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Forscher warnen: Wir verlieren den Boden unter den Füßen

Von Peter Vollmer in Umwelt — 08.05.15

Silber, Platin, Lithium – die Rohstoffe der Zukunft sind knapp und teuer. Aber sind es auch die wichtigsten Rohstoffe? Mit steigender Weltbevölkerung rückt zunehmend auch der Boden in den Fokus von Forschern und Politikern. Denn mehr als 24 Milliarden Tonnen fruchtbarer Erde gehen jedes Jahr verloren. Das sind mehr als 45.000 Tonnen jede Minute. Der ehemalige Umweltminister und Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms Klaus Töpfer warnt: „Wir werden nicht mehr Erde herstellen können.“ Höchstens könne man die Qualität der vorhandenen Erde verbessern. Regenerativ ist der Rohstoff – nach menschlichen Maßstäben – nicht, er entsteht erst über Jahrhunderte neu.

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Flunderkraftwerk: Deutsches Startup entwickelt Strom erzeugende Solarstraße

Von Andreas Menn in Energie — 08.05.15

Fast 650.000 Kilometer Straßen ziehen sich durch Deutschland – damit würden sie sich mehr als 16-mal um die Erde schlingen. Dieses immense Band aus Asphalt wollen deutsche Ingenieure und Forscher nun nutzen, um grünen Strom zu erzeugen. “Wir wollen Straßen in Solarkraftwerke verwandeln”, sagt Donald Müller-Judex, Gründer des Startups Solmove aus Herrsching am Ammersee, “und damit der Fotovoltaik ganz neue Flächen erschließen.”

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Energie-Hoffnung: Produktion von Solarzellen aus Perowskit soll 2016 starten

Von Andreas Menn in Innovationen — 07.05.15

Sie sind preiswert, vielseitig und versprechen hohe Ausbeute: Perowskit-Solarzellen sind die derzeit spannendste neue Technologie, um grünen Strom sehr günstig aus Sonnenlicht zu erzeugen. In den fünf Jahren ihrer Entwicklung haben die Zellen im Labor einen Wirkungsgrad von mehr als 20 Prozent erreicht – heute übliche Silizium-Technik erreichte diesen Wert erst nach Jahrzehnten. Pilotfertigung schon 2016 Kein Wunder, dass mehrere Solarunternehmen schon in den Startlöchern stehen, um die neuartigen Zellen zu produzieren – darunter Dyesol aus Australien. Kürzlich gaben die Australier eine Absichtserklärung zusammen mit der türkischen Entwicklungsbank bekannt. Demnach soll 2018 in der Türkei die Massenfertigung der Perowskit-Zellen beginnen.

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Japan: Erste schwimmende Sonnen-Kraftwerke gehen ans Netz

Von Robert Habi in Energie — 07.05.15

Solarmodule, die sauberen Strom liefern und gleichzeitig keinen Platz auf dem Festland brauchen, sind eine Ideallösung für das dicht besiedelte Japan. Der Technik-Konzern Kyocera hat sich dieser Herausforderung gestellt und nun zwei schwimmende Solarparks in Betrieb genommen. Auf dem Nishihira-See und dem Higashihira-See in Kato City in der japanischen Präfektur Hyogo schwimmen ab sofort eine 1,2 und eine 1,7 Megawatt starke Solaranlage. Beide produzieren zusammen Strom für etwa 920 Haushalte. Einen weitaus größeren Solarpark im Meer baute das Unternehmen bereits Ende 2013 – allerdings auf einer aufgeschütteten Insel. Beim aktuellen Projekt schwimmem alle Komponenten auf dem Wasser.

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Diesel adé: Ab 2025 fahren alle Busse in Amsterdam mit Strom

Von Felix Ehrenfried in Städte — 06.05.15

Die niederländische Hauptstadt Amsterdam war bisher vor allem für ihren progressiven Ausbau der Fahrradinfrastruktur bekannt. Jetzt wagt die Metropole einen Schritt, der sie weltweit zum Vorreiter in Sachen grünem Nahverkehr machen könnte: Bis 2025 soll das gesamte städtische Busnetz auf Elektrobusse umgestellt sein. Dabei handelt es sich nicht um einen Pilotversuch zur Erprobung der Alltagstauglichkeit von E-Bussen, vielmehr will die Stadtverwaltung konsequent auf E-Mobilität setzen. “Wir haben uns dazu entschieden, es einfach zu machen und nicht erst mit fünf Bussen herum zu experimentieren”, erklärte Abdeluheb Choho, Verkehrsbeauftragter der Stadt kürzlich gegenüber der Zeitung Volkskrant.

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Stromer für die Lüfte: Airbus baut erstes E-Flugzeug in Serie

Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 05.05.15



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Bezuschlagte Photovoltaik-Projekte zwischen 8,48 und 9,43 Cent je Kilowattstunde

Von pv magazine Photovoltaik Märkte und Technologie — 04.05.15

Die Bundesnetzagentur hat in einem Hintergrundpapier nun weitere Details zur ersten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen veröffentlicht. Bei der regionalen Verteilung zeigt sich, dass 15 der 25 Solarparks in Brandenburg und Sachsen-Anhalt gebaut werden sollen. Die Bundesnetzagentur hat nun weitere Details zur ersten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in einem Hintergrundpapier preisgegeben. Demnach lag der niedrigste Gebotswert für einen Zuschlag bei 8,48 Cent je Kilowattstunde, während das höchste noch bezuschlagte Gebot einen Wert von 9,43 Cent je Kilowattstunde betrug. Den Durchschnittswert hatte die Bundesnetzagentur bereits zuvor mit 9,17 Cent je Kilowattstunde bekanntgegeben. Die bezuschlagte Gesamtmenge liege bei 157 Megawatt. Dabei entfallen nach Angaben der Behörde 121 Megawatt auf Konversionsflächen und 36 Megawatt auf Seitenrandstreifen entlang von Autobahnen und Schienenwegen.

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Energiewende: US-Forscher planen Stromspeicher, der das Klima schützt

Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 22.04.15

Mit einer genialen Idee wollen US-Wissenschaftler das Kohlenstoffdioxid-Problem (CO2) der Welt lösen, den Betrieb fossiler Kraftwerke klimaneutral ermöglichen und gleichzeitig die schwankende Stromproduktion aus Solar- und Windkraftanlagen ausgleichen. Klingt zu gut, um zu wahr zu sein? So soll es funktionieren: Das CO2 soll aus den Rauchgasen in den Kraftwerken abgetrennt werden, wie es auch beim CCS-Verfahren (Carbon Dioxide Capture and Storage, also dem Abtrennen von CO2 und Lagerung in geologischen Strukturen) geplant ist. Zwei Kohlekraftwerke in Nordamerika arbeiten schon mit der Technik.

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Meeresenergie: Schotten bauen größtes schwimmendes Gezeitenkraftwerk

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 09.04.15

Es wird laut seinen Entwicklern das größte schwimmende Gezeitenkraftwerk der Welt. Derzeit bauen Ingenieure zwar noch an dem Ungetüm mit dem lieblichen Namen “SR2000″. Doch noch in diesem Jahr soll die erste kommerziell nutzbare Anlage im European Marine Energy Centre in Schottland mit dem Testbetrieb beginnen. Mit seinem schwimmenden Gezeitenkraftwerk will das schottische Unternehmen Scotrenewables Tidal Power Strom zu konkurrenzfähigen Kosten produzieren und sich damit von Wettbewerbern wie “MeyGen” absetzen.

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Tag und Nacht Sonnenstrom: Chinesen planen Solarkraftwerk im All

Von Susanne Ehlerding in Energie — 07.04.15

Mit 93 Jahren greift Wang Xiji noch einmal nach den Sternen. Der Wissenschaftler ist ein Veteran der chinesischen Raumfahrt. Derzeit plant er ein gigantisches Solarkraftwerk im All. „Die Menschen würden es nachts vielleicht am Himmel sehen wie einen Stern“, sagte Wang der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Das Kraftwerk wäre fünf bis sechs Quadratkilometer lang, würde sich also etwa auf 100 Fußballfeldern erstrecken und 24 Stunden am Tag Sonnenenergie aus dem Weltall sammeln.

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Ende der Flaute: Weltweite Investitionen in Erneuerbare ziehen kräftig an

Von Peter Vollmer in Energie — 01.04.15

Gute Nachrichten für Solarkraft, Windenergie und Co.

Investitionen in erneuerbare Energien sind 2014 um 17 Prozent gestiegen – das geht aus dem Report „Global Trends in Renewable Energy Investment“ des UN-Umweltprogramms hervor. Vor allem Solaranlagen in China und Japan sowie Rekordinvestitionen in Offshore-Windprojekte in Europa sind Treiber.

Damit ist eine zweijährige Durststrecke beendet und das Rekordniveau von 2011 fast wieder erreicht.

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Agro-Photovoltaik: Dieses Kraftwerk produziert Energie UND Nahrungsmittel

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 31.03.15

Solarzellen oder Kartoffeln? Mais für Ethanol oder Weizen? Je weniger Fläche zu Verfügung steht, desto stärker wird dieser Konflikt offenbar: Energie vs. Nahrung.

Ihn zu lösen, ist nicht leicht, allerdings könnte eine Idee helfen, die eigentlich alt ist. Der Gründer des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), Adolf Goetzberger, schlug in den 1980er Jahren vor, zwischen den aufgeständerten Solarzellen großer Kraftwerke Kartoffeln und Gemüse anzubauen.

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Kampf gegen Smog: China bringt weltweit erste Wasserstoff-Tram auf die Schienen

Von Wolfgang Kempkens in Energie — 30.03.15

In 90 Prozent aller chinesischen Städte werden regelmäßig die Grenzwerte für Luftbelastung überschritten.

Chinas Regierung hält die Einführung von emissionsarmen Technologien im öffentlichen und privaten Nahverkehr daher für unumgänglich. Tatsächlich könnten in Chinas smoggeplagten Millionenstädten schon bald Straßenbahnen mit Elektromotoren für Entlastung sorgen.

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Sind wir alle Trottel? Wie uns Energiebeamte und Umwelt-Politiker für dumm verkaufen

Von Martin Roos in Leben — 30.03.15

Sollte es passieren, dass Ihr neuer Fernseher plötzlich schwarz wird – keine Sorge. Es handelt sich nicht um einen Defekt, sondern um eine technische Neuerung, die auf eine Öko-Richtlinie der Europäischen Union zurückgeht.

Genauer gesagt Anhang I, Punkt2, Kennziffer 2, Buchstabe d), Absatz i, der Verordnung (EG) Nr. 642/2009 vom 22. Juli 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Hinblick auf die Festlegung von Anordnungen an die umweltgerechte Gestaltung von Fernsehgeräten.

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Fossile Energie: Das Ende der Kohle-Ära ist eingeläutet

Von Nora Marie Zaremba in Energie — 27.03.15

Lange galten die USA als Klimasünder Nummer eins. Doch seit Präsident Barack Obama vor einigen Monaten angekündigt hat, die nationalen Treibhausgasemissionen in den kommenden zehn Jahren um fast 30 Prozent zu senken, weht aus dem Weißen Haus ein anderer Wind.

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Seit Jahresbeginn: Costa Rica versorgt sich zu 100 Prozent mit Ökostrom

Von Peter Vollmer in Energie — 26.03.15

Vergangenes Jahr schrieb El Hierro Geschichte – als erste Insel, die sich ohne Geothermie vollständig über erneuerbaren Strom versorgt.

Nun folgt der Kanareninsel ein kleines Land in Mittelamerika nach. Denn seit Jahresbeginn deckt Costa Rica seinen Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Das gab das (staatliche) Energie-Institut “Instituto Costarricense de Electricidad” (kurz ICE) bekannt. Costa Rica ist damit seinem ehrgeizigen Ziel, das erste CO2-neutrale Land der Welt zu werden, einen großen Schritt näher gekommen.

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Jetzt auch Windkraft: Google will mit Hightech-Drachen Strom produzieren

Von Susanne Ehlerding in Energie — 25.03.15

Beim Kreativfestival SXSW in Texas ließ der Leiter von Googles Forschungslabor, Astro Teller, die Katze aus dem Sack: Der Internetkonzern arbeitet an einem Fluggerät, das Windkraft billig und effizient in Strom umwandeln soll.

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Frankreichs Häuser werden grün: Dächer müssen künftig bepflanzt sein

Von Susanne Ehlerding in Umwelt — 25.03.15

Alle Neubauten in französischen Gewerbegebieten müssen künftig entweder ein begrüntes Dach haben oder mit Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer Energie ausgestattet sein. Das hat die französische Regierung in einem neuen Gesetz festgelegt.

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Selbstversorgung: Studenten entwickeln Solarhaus, das auch Wasser und Nahrung produziert

Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 25.03.15

In vielen Städten im Süden der USA wächst die Bevölkerung rapide, während bezahlbarer Wohnraum knapp wird. In der Not errichtet man dort immer häufiger Häuser auf bebauten Grundstücken – das Prinzip heißt Nachverdichtung.

Die zusätzlichen Wohneinheiten setzen allerdings die ohnehin prekäre Strom- und Wasserversorgung vieler amerikanischer Städte unter Druck.

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Bestseller-Autorin Naomi Klein: “Ölkonzerne gehören ausgelöscht”

Von Nora Marie Zaremba in Umwelt — 24.03.15

Mit einer persönlichen Anekdote hat Naomi Klein kürzlich ihre Lesung in Berlin eröffnet. „Ich lese meinem zweijährigen Sohn abends aus Bilderbüchern mit Tieren vor. Er mag den Elch besonders.“br>
Vor einem überwiegend jungen Publikum im Haus der Kulturen der Welt gesteht die kanadische Autorin: „Ich habe Angst, dass er niemals einen Elch sehen wird.“

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Not macht erfinderisch: Wie Rohstoffknappheit Innovationen vorantreibt

Von Stefan Bringezu in Energie — 23.03.15

Der Satz ist altbekannt: Not macht erfinderisch. Sicher, eigentlich möchte man nicht erst in Not geraten, um alle Innovationskräfte zu mobilisieren.

Gleichwohl sind Geschichte und Gegenwart voll von Beispielen, wie ein Überfluss an natürlichen Ressourcen zu einem Erlahmen von Innovationskraft und langfristig zu verminderter Wettbewerbsfähigkeit führt.

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Nasse Verbrennung: Gaskraftwerke sollen zu riesigen Stromspeichern werden

Von Wolfgang Kempkens in Innovationen — 20.03.15

Erdgaskraftwerke, die heute nur noch bei akutem Strommangel genutzt werden, sollen zu Speichern für Überschussstrom aus Wind- und Solaranlagen werden.

Die Berliner Wissenschaftler, die sich die dafür nötige Technik ausgedacht haben, benötigen dazu nur einen Elektrolyseur, in dem sie Wasser unter Zugabe von Strom in Wasser- und Sauerstoff trennen. Betrieben wird er immer dann, wenn zu viel Strom produziert wird. Die Gase werden getrennt in Drucktanks gelagert.

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Studie: “Mit Solar und Wind ist Klimaschutz 20 Prozent billiger a

Von Benjamin Reuter in Energie — 17.04.14

Der dritte Teil des Weltklimaberichts, der vor einigen Tagen in Berlin veröffentlicht wurde, ist ein flammendes Plädoyer dafür, mehr saubere Technologien einzusetzen. Die Empfehlungen reichen von Solaranlagen, Windkrafträdern, Erdwärme, Wasserkraft, sauberen Kohle- und Gaskraftwerken, die ihr CO2 einfangen bis hin zur Bioenergie und – Atomkraft. Ohne einen Einsatz von allen der genannten Technologien sei die Erderwärmung nicht mehr aufzuhalten, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, der deutsche Ökonom Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

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Mega-Solarfabrik: Europa will China wieder Konkurrenz machen

Von Sascha Rentzing in Energie — 11.12.13

Deutschland, China und die USA liefern sich seit Monaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer mehr Solaranlagen installiert. Wie es aussieht, zieht Deutschland dabei den Kürzeren. Und auch auf einem anderen Feld droht Deutschland den Anschluss zu verlieren: bei der Produktion der Technik. In den vergangenen Jahren gingen Dutzende von Solarunternehmen in Deutschland Pleite. Dabei hatte die Politik beim Start der Energiewende noch gehofft, Deutschland einen neuen Industriezweig – ähnlich dem der Autoindustrie – zu bescheren. Ähnlich wie Deutschland erging es vielen weiteren Produzenten in ganz Europa – eine Solarfabrik nach der anderen machte dicht. Jetzt aber soll mit dem Niedergang Schluss sein, die europäische Solarbranche bäumt sich auf. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg (ISE), das französische Forschungsinstitut INES und das Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) wollen ein Konsortium gründen, das ein Förderkonzept für eine Photovoltaikproduktion in Europa mit einer Jahreskapazität von mindestens einem Gigawatt erarbeiten soll. Die neue Fabrik könnte also ungefähr ein Viertel der in Deutschland derzeit jährlich installierten Solaranlagen herstellen.

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